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Unsere Auflistung soll all jenen, die sich im schier undurchdringlichen Dickicht des Werbe-Fachchinesisch orientieren wollen oder müssen, ein wenig mehr Transparenz bringen. Wir sind bemüht, die Definitionen, die übrigens keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, kontinuierlich zu erweitern und freuen uns über Anmerkungen, Erweiterungsvorschläge und rege Nutzung.
Access
Aktive Verbindung zum Internet bzw. zu einem Online-Dienst.
Above-the-Line
Klassische Werbung in streufähigen Werbeträgern (Print, TV und Hörfunk, Kino, Außenwerbung).
Abnutzungseffekt (auch Ermüdungseffekt, wear-out effect)
In der Werbewirkung geht man davon aus, dass - wenn eine Werbemaßnahme mit zu hoher Intensität durchgeführt wird - die Wahrnehmung der potentiellen Kunden bis zum Sättigungspunkt zu- und dann wieder abnimmt, weil die Aufmerksamkeit der Betrachter sinkt, sich Lerneffekte einstellen und die Werbemaßnahme bewusst ignoriert werden kann.
Account
Regelung der Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox. Enthält zumeist den Benutzernamen und das Passwort, die vor Benutzung des Systems vom Anwender eingegeben werden müssen.
Add-a-card
Eine auf Anzeigen, Prospekte oder Beilagen aufgeklebte Postkarte, mit der ein Interessent schnell und bequem auf das ausgelobte Angebot reagieren kann.
Ad hoc-Studie
Untersuchung, die auf eine konkrete Fragestellung hin angelegt wird und nur einmal (zu diesem Zweck) durchgeführt wird (Gegensatz: kontinuierliche Trenderhebungen).
Advanced letter
Ankündigungsbrief, der vor der eigentlichen Werbekampagne verschickt wird um bei den Empfängern eine Erwartungsstimmung zu erzeugen.
Advanced postcard
Vorankündigungskarte zur Dramatisierung des kurz darauf folgenden Werbebriefes. Eine kostengünstige Alternative zum Advanced letter.
Advertising
Englischer Begriff für Werbung. Meist wird das Kürzel "Ad" für "Anzeige" verwendet.
Advertorial
Redaktionell aufgemachte Werbeanzeigen. Verbindung von Advertising (Werbung) und Editorial (redaktioneller Beitrag). Die Inserate werden "redaktionell" so gestaltet, dass der flüchtige Leser sie als solche nicht erkennt und ihnen die Glaubwürdigkeit eines redaktio-nellen Beitrages beimisst.
AE-Vergütung
(AE = Annoncen-Expedition)
Provision, die von einem Verlag für eine Anzeigenvermittlung an die vermittelnde Agentur gezahlt wird.
Affiche
Das Wort "Affiche" hat seinen Ursprung im Französischen und heißt übersetzt "Anschlag, Plakat".
Affiliate Marketing
Marketing- und Vertriebskonzept für das e-business, das auf dem Grundgedanken einer Partnerschaft basiert. Affiliates (virtuelle Vertriebspartner) platzieren auf ihrer Website Banner oder Textlinks, die zum Angebot einer kommerziellen Website führen und erhalten für generierte Geschäftskontakte eine Vergütung/Provision. Für die Vergütung gibt es drei gängige Modelle: Pay-per-click, Pay-per lead und Pay-per-sale.
Affinität
Begriff aus der Mediaplanung und Indexwert über die Zielgruppennähe eines Mediums. Ein Index von 110 z.B. bedeutet, dass der Anteil der Zielgruppe in dem betreffenden Medium um 10 Prozentpunkte höher liegt als in der entsprechenden Grundgesamtheit der Bevölkerung.
After-event-letter
Ein Nachfassbrief, mit dem wenige Tage nach dem Hauptmailing (siehe Mailing) das Interesse der Empfänger verstärkt oder noch einmal aktiviert werden soll.
After-Sales-Service
Alle Serviceleistungen als Kundenbindungsmaßnahme, die ein Unternehmen nach dem Kauf eines Produktes erbringt (z.B. kostenlose Hotlines, Update-Service und jede Art von Support).
AIDA
Faustregel für ein vierstufiges Werbewirkungsmodell, wonach die Botschaft Aufmerksamkeit (attention) erzeugen, Interesse (interest) erwecken, den Wunsch (desire) nach dem Produkt erzeugen und schließlich diesen Wunsch in eine Kauf auslösende Handlung (action) auslösen soll.
Akronym
Initialwort, das als Buchstabenfolge aus den Anfangsbuchstaben (Initialen) mehrerer Wörter gebildet wird und selbst wieder aus-sprechbar ist (z.B. : Actien-Gesellschaft für Anilinfarben = Agfa, oder Fabbrica Italiana di Automobili Torino = Fiat).
Akzeptanz
Annahme im Sinne von Zustimmung, Übernahme von etwas, z.B. von Kommunikationsinhalten.
Allgemeinstellen
Plakatsäulen (Litfaßsäulen) und in geringerer Zahl auch Tafeln, die dem Plakatanschlag jeweils mehrerer Werbungtreibender gleichzeitig zur Verfügung stehen. Allgemeinstellen werden in Netzen pro Stadt gebucht.
Altarfalz
Falzart, bei der die äußeren beiden Viertel nach innen geklappt werden.
Ambientmedien
Werbemittel, die als Außenwerbung (Outdoor-Medien) im direkten Lebensumfeld der Zielgruppe eingesetzt werden (z.B. Gratispostkarten, Bierdeckelwerbung, Werbung auf Pizzakartons, Plakate in Schulen, Universitäten oder Sanitärräumen von Kneipen und Diskotheken).
Andruck
Kontrollabzug, der auf einer Druckmaschine erstellt wird.
Animated GIF
Eine Variante des Grafikformats GIF, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind. Diese können dann in einer filmähnlichen Abfolge angezeigt werden.
Animation
Eine bewegte Bildsequenz, ähnlich wie ein Zeichentrickfilm.
Anmutung
die erste Phase der individuellen Wahrnehmung, in der sich Gefühle und Stimmungen gegenüber dem wahrgenommenen Objekt bilden.
Art Buying
Abteilung einer Werbeagentur, in der externe Dienstleister oder Freiberufler (z.B. Fotografen, Illustratoren) rekrutiert werden.
Art Director
Teamleiter und Entscheider, der in einer Werbeagentur alle gestalterischen Arbeiten beeinflusst und überwacht. Er ist i.d.R. direkt der Geschäftsleitung unterstellt.
Art-Work
In der Sprache der Werbeagenturen alle Arten von "Kunst", die im Rahmen einer Konzeption zur Gestaltung der Werbemittel angewandt wird, hauptsächlich Gebrauchsgrafik und Fotografie - immer in der realisierten Form.
Augenkamera
Die Augenkamera zeichnet die Blickbewegungen auf, die eine Anzeige, ein Katalog, ein Prospekt, ein TV-Spot oder eine Website beim Betrachter auslöst. Anhand der Pupillenveränderungen kann verfolgt werden, wie aufmerksam das Gesehene erfasst wird und welcher Blick- und Wahrnehmungsverlauf stattfindet. Diese physiologischen Messgrößen sind Indikatoren für die psychische Anteilnahme am Dargebotenen und geben Rückschlüsse auf die Wirksamkeit von Gestaltung und Botschaft.
Außenwerbung
Bezeichnet im weitesten Sinne alle werblichen Aktivitäten, die Zielgruppen außerhalb ihrer Wohnungen durch den gezielten Einsatz von Werbemitteln anzusprechen versuchen, die außerhalb geschlossener Gebäude angebracht sind. Von der Plakatwerbung über die Verkehrsmittelwerbung bis hin zur Leucht-, Licht- und Luftwerbung oder gar zu den Ambient Media lassen sich viele verschiedene Werbeträgergruppen in den Begriff Außenwerbung einbeziehen. In diesem Sinne zählen zur Außenwerbung:
- alle Arten von Plakaten der Außenwerbung, die außerhalb geschlossener Gebäude oder Verkehrsmittel angebracht werden,
- in der Verkehrsmittelwerbung die Anschläge, die an den Außenseiten von Verkehrsmitteln angebracht werden (im Gegensatz zu den Innenanschlägen),
- Dauerwerbung (z.B. Fassaden-, Giebel-, Leuchtwerbung).
Inzwischen setzt sich immer stärker der aus den USA stammende Trend durch, alle Außer-Haus-Medien (Außen- und Verkehrsmittelwerbung, Plakatwerbung, Dauerwerbung, Ambient Media, Leucht-, Licht- und Luftwerbung und sogar Hörfunkwerbung) unter den Oberbegriff der Out-of-Home-Medien (OOH) zusammenzufassen.
Autorenkorrektur
Nachträgliche, vom ursprünglichen Manuskript abweichende Korrektur durch den Kunden (Autoren)/ Kunden, deren Ausführung gesondert in Rechnung gestellt wird.
Avatar
Virtuelles digitales Double eines Anwenders in einer 3-D-Simulation.
B2B
(Business-to-Business) Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Unterschied: B2C.
B2C
(Business-to-Consumer) Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.
Bandenwerbung
In Sport- und Fussballstadien können seit Mitte der 70er Jahre Werbebotschaften an den Banden platziert werden. In Kombination mit Tribünenwerbung und Anzeigetafeln kann durch eine genaue Zielgruppenansprache eine hohe Werbewirksamkeit erzielt werden.
Banner
Werbeeinblendungen auf einer Website (Standardgröße meist 468x60 Pixel). Durch Hyperlinks sind die Banner mit der Website des Werbungtreibenden bzw. einer anderen gewünschten Landing-Page des Kunden verknüpft. Für den deutschsprachigen Raum gelten derzeit folgende Standardgrößen
300 × 250 728 × 90 160 × 600 400 × 400 468 × 60 234 × 60 | Medium Rectangle Superbanner Wide Skyscraper Universal Flash Layer Fullsize Banner Pixel |
Barrierefreiheit (auch Accessibility)
Zugänglichkeit einer Website für jedermann - ohne körperliche oder technische Einschränkung. Blinde oder sehbehinderte Menschen können sich z.B. Websites mit Braille-Schrift ausgeben oder vorlesen lassen. Barrierefreie Webauftritte können auch auf allen techni-schen Geräten wie Handy, PDA, usw. und auch in älteren Browsern angezeigt werden.
Beihefter (auch Einhefter)
Drucksachen wie Prospekte, die fest in Publikationen (zumeist Zeitschriften) eingeheftet werden.
Beikleber
Auf einer Anzeige aufgeklebte, leicht abtrennbare Postkarten, Warenproben, Couverts, Poster etc.
Beilage
Werbemittel, das zusammen mit der regulären Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift versendet wird.
Bekanntheitsgrad
prozentualer Anteil potenzieller Kunden, die eine Leistung, eine Marke oder ein Unternehmen kennen.
Below-the-Line
Alle "nicht-klassischen" Werbeformen (Gegensatz: Above-the-Line), wie z.B. Verkaufsförderung (Promotions), Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Direktmarketing, Event-Marketing, Product-Placement, Messen und Ausstellungen, Gewinnspiele, Online-Marketing.
Benchmarking (engl. Maßstäbe setzen)
Systematischer, kontinuierlicher Prozess des Vergleichens (Benchmark=Vergleichswert) von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im eigenen Unternehmen zur gezielten Verbesserung der eigenen Leistungen.
Beschnitt
Verarbeitungstechnisch notwendiger Papier-/Bildrand von (in der Regel) 3-5 mm, der über das Endformat hinausgeht. Der Beschnitt (bedruckte Fläche, die über das spätere Endformat hinausgeht und nach dem Beschneiden wegfällt) ermöglicht ein an allen Seiten sauber geschnittenes Endprodukt.
Blog (Kurzform von Weblog)
Ein auf einer Website geführtes, öffentlich einsehbares Journal mit tagebuchähnlichem Charakter, welches laufend neue Einträge erhält und Verlinkungen enthalten kann. Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und eigener Meinungen. Kann auch dem Austausch von Informationen, Gedanken, Erfahrungen und der Kommunikation dienen.
Blow Up/Riesenposter
Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden. Die bis zu 1.000 m² umfassenden Werbemotive werden mittels Digitaldruck auf breite Bahnen aus Vinylnetzen gedruckt, zusammengesetzt und montiert.
Booklet
Ein kleines Büchlein, in dem ein Produkt oder eine Dienstleistung beworben wird.
Brainstorming
Form einer Gruppensitzung, in der durch Aufgreifen und spontanes "Weiterspinnen" von Ideen nach festgelegten Regeln kreative Leistungen erbracht werden dem Ziel, bisher nicht erkannte Lösungsmöglichkeiten für ein Problem zu finden.
Brand
(engl.) Marke bzw. Güte-/Warenzeichen eines Produktes.
Brand Attachment (Markenneigung)
Neigung von Konsumenten, sich emotional und langfristig an eine Marke zu binden.
Brand Design
Die «Schöpfung» eines tragenden Markennamens, der die Identität einer Leistung stimmig vermittelt.
Branding
alle Aktivitäten zum Aufbau einer Marke, mit dem Ziel, das eigene Angebot aus der Masse gleichartiger Angebote hervorzuheben und eine eindeutige Zuordnung von Angeboten zu einer bestimmten Marke zu ermöglichen.
Break-Even-Point
Bezeichnet die Wirtschaftlichkeitsschwelle und kennzeichnet den Punkt, an dem Erlös und Kosten einer Produktion (oder eines Produktes) gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet wird.
Briefing
Kundenerstgespräch zur Kampagnenausrichtung. Festlegung aller Vorgaben und Zielbeschreibungen, die der Werbungstreibende der Agentur an die Hand gibt (z.B. Produktbeschreibung, Gestaltungsgrundsätze, Zielgruppen, Werbeetat, gewünschte Werbemittel/-medien).
Browser
Software zur Navigation im World Wide Web. Der Browser wandelt zunächst den so genannten HTML-Code in die Darstellung für den Bildschirm um. Dann interpretiert er die Aktionen des Benutzers, indem er Mausklicks auf einen Link in die passende Aktion umwandelt.
Brückenwerbung
Form der Außenwerbung. Brückenwerbung ist innerhalb Deutschlands nur eingeschränkt möglich und unterliegt der baubehördlichen Genehmigung. Während an Brücken der Deutschen Bahn und an Ortsdurchfahrten die Brückenwerbung möglich ist, ist sie an Brücken von Autobahnen nicht gestattet. Die Prüfung durch die Baubehörde richtet sich vor allem nach einer möglichen Verkehrsgefährdung und nach einer Verunstaltung des Straßenbildes. Im Bundesgebiet ist Brückenwerbung an ca. 3.500 Standorten möglich.
Charaktere
reale oder fiktive Menschen oder Tiere, die zur Steigerung der Aufmerksamkeit und Sympathie gegenüber der Marke eingesetzt werden (wie z.B. der fiktive Versicherungsvertreter Herr Kaiser/Hamburg-Mannheimer oder die Lila-Kuh/Milka).
Chart
Jede Form von Schaubildern: z.B. Diagramme, Graphiken etc., die einen komplizierten Gedankengang oder komplexe Zahlenreihen auf einen Blick optisch veranschaulichen sollen.
Chiffre-Anzeige (auch Kennzifferanzeige)
Anzeige, die mit einer Chiffre-Nummer gekennzeichnet wird und den Auftraggeber nicht nennt. Angebote und Nachfragen von Interes-senten werden unter dieser Nummer an die Zeitung gesandt, die sie an den Auftraggeber weiter leitet. Für Chiffre-Anzeigen wird dem Auftraggeber eine Chiffre-Gebühr berechnet.
City-Light-Poster/CLP
Vitrinen-Plakatierung/Plakatwerbung in verglasten, beleuchteten Vitrinen an Wartehallen/Bushaltestellen und Stadt-Informationsanlagen im 4/1 Format.
Claim (engl. Verb: behaupten; Nomen: Behauptung)
Slogan als eingängige Werbeaussage zur Hervorhebung und Wiedererkennung des Nutzen der Marke. Ein Claim kann mehrere Funktionen haben: er kann die Positionierung eines Leistungsangebotes oder einer Unternehmensmarke, ein zentrales Versprechen bzw. einen Produktnutzen, eine Mission, Vision oder das Alleinstellungsmerkmal der Marke kommunizieren.
Clippings
Zeitungsausschnitte, die zur Erstellung eines Pressespiegels gesammelt werden.
CMYK
Abkürzung für die vier Standard-Druckfarben für den modernen Vierfarbdruck: Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Black (Schwarz).
Composing
Elektronisches Zusammenstellen einer neuen Bilddatei mit neuem Motiv aus verschiedenen Bildern oder Bildteilen, die durch gekonnt simulierte Licht- und Schatteneffekte wie ein Original wirken.
Computer to Plate (CtP)
Die Druckseiten werden innerhalb der digitalen Bogenmontage zu einer Druckform ausgeschossen und direkt vom Computer auf einen Druckplattenbelichter ausgegeben Somit entfallen die Erstellung von Filmen und die Plattenkopie.
Content-Management-System (CMS)
Anwendungsprogramm, das den Content (Inhalt) zumeist von Websites managt und eine gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse ermöglicht. Ein CMS verwaltet digitale Daten jeglicher Couleur, also z. B. Web-Content, SMS, Teletext und Videos.
Cookie
Datei, die beim Aufruf einer Website auf der Festplatte des Nutzers abgelegt wird. Soll den Content- und Service-Providern Informationen über das Nutzerverhalten der User geben und den Nutzern das Internetsurfen erleichtern. So kann der Anbieter erfahren, welcher Browser benutzt wird, wann der Besuch war und welche Angebote wahrgenommen wurden. Die Nutzer profitieren durch maßgeschneiderte Angebote, die ihrem letzten Besuch entsprechen, beim nächsten Besuch. Nach jedem Besuch kann der Nutzer die Cookies von der Festplatte löschen; dies geschieht jedoch nicht automatisch.
Copy-Test
Testverfahren, bei anhand vorgelegter Zeitungen oder Zeitschriften der Wiedererkennungswert, Erkenntnisse über die Nutzung des Mediums, sowie allgemeine und spezielle Beurteilungen und Einstellungen der Befragten ermittelt werden.
Copy-Text
Fließtext eines Werbemittels, sprich längere, zusammenhängende Textpassagen. Oft auch als Body-Text oder Body-Copy bezeichnet.
Corporate Communication (CC)
umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation - sowohl nach innen wie nach außen. Dadurch wird das einheitliche Erscheinungsbild vermittelt und das damit verbundene Image verstärkt. Corporate Communication findet Anwendung bei Werbemaßnahmen, der Öffentlichkeitsarbeit aber auch bei der unternehmensinternen Kommunikation.
Corporate Design (CD)
Definiert das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, seiner Produkte und der nach außen gerichteten Auftritte über z.B. folgende konstante Bestandteile: Logo, Slogan, Hausfarben, Bildsprache, Hausschrift, Papiersorte und -grammatur sowie Formate und Layout der verwendeten Werbemittel. Das CD wird häufig in einem CD-Manual festgelegt.
Corporate Identity (CI)
Das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens, das Identität/Philosophie nach innen und außen definiert. Zum CI-Konzept gehört das grundlegende Design aller Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen (Corporate Design): vom Logo über die Produktgestaltung bis zur den Werbe- oder Stelleninseraten. Das CI ist wichtigster Leitfaden für alle zukünftigen Kommunikationskonzepte.
Corporate Publishing (CP)
Die einheitliche interne und externe, journalistisch aufbereitete Informationsübermittlung eines Unternehmens über alle erdenklichen Kommunikationskanäle (offline, online, mobile), durch welche ein Unternehmen mit seinen verschiedenen Zielgruppen permanent/periodisch kommuniziert. Neben Endkunden sind auch Mitarbeiter, Händler, Zulieferer, Aktionäre etc. relevante Zielgruppen, die mit den für sie interessanten Unternehmensinformationen versorgt werden.
Crawler (auch Robot, Spider)
Programm, das automatisch für Suchmaschinen Websites nach Schlagworten absucht oder Preisvergleiche in Internet-Shops anstellt.
Crossmedia
Vernetzter, zeitlich aufeinander abgestimmter Einsatz unterschiedlicher, miteinander inhaltlich verknüpfter Werbeträger auf verschiedenen Medienkanälen.
CSS (Cascading Style-Sheets)
Das speziell für HTML entwickelte Stylesheet-Format ist eine Ergänzungssprache, die ein beliebiges Formatieren einzelner HTML-Elemente ermöglicht. Dies vereinfacht z.B. in umfangreichen Web-Projekten eine einheitliche Formatierung oder ist bei der Bereitstellung eines HTML-Dokumentes für verschiedene Ausgabeformate (Bildschirm, Drucker, etc.) behilflich. CSS ist eine normierte Sprache und wird vom W3C gepflegt und weiterentwicklt.
Customer Relationship Management (CRM) (Kundenbeziehungsmanagement)
Kundenbeziehungsmanagement (CRM) umfasst sämtliche Maßnahmen der Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle, die der Initiierung, Stabilisierung, Intensivierung und Wiederaufnahme von Geschäftsbeziehungen zu den Kunden dienen und das Ziel gegenseitigen Nutzens verfolgen.
Cyan
Blau in der Euro-Skala, eine der Grundfarben.
Cyberspace
Umgangssprachliche Bezeichnung für den digitalen Kommunikations- und Datenraum des Internets.
Deadline
Letzter Termin für Meldungen etc., Anzeigen-/Redaktionsschluss.
Dekade
In der Außenwerbung in Deutschland die regelmäßige Belegungsdauer für die meisten Plakate. Das Kalenderjahr umfasst 34 Dekaden. Eine Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Am Anfang und Ende eines Jahres kann eine Dekade auch 14 Tage umfassen. Die exakten Termine sind dem Dekadenplan eines Anschlagunternehmens zu entnehmen.
DE_NIC
Abkürzung für Deutsches Network Information Center, Karlsruhe, wo folgende Aufgaben organisiert werden: Verwaltung der Vergabe von Domains in der Toplevel- Domain ".de", Koordination der Vergabe von IP-Adressen und Betrieb des primären Name-Servers für die Domain.de.
Dialogmarketing
Alle Kommunikationsaktivitäten, die eine persönliche Ansprache möglicher Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthalten und sich durch eine deutlich hervorgehobene Antwortmöglichkeit (Responsemöglichkeit) auszeichnen. Die angesprochene/umworbene Zielgruppe ist dabei aufgrund des Response-Elements in der Lage, direkt auf die Ansprache zu reagieren und mit dem Unternehmen in einen individuellen Dialog zu treten. Typische Rückantwortmöglichkeiten: Telefon- und Faxnummern, E-Mail- und Webadressen, Coupons und Antwortkarten.
Differenzierung
Abheben der eigenen Leistungen vom Wettbewerb, um auf diese Weise ein nahezu einzigartiges Angebot zu erreichen.
Digitaldruck
Verschiedene Drucktechnologien, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckvorlage benötigt wird. Digitaler Druck ist für kleinere Auflagenzahlen kostengünstiger als Offsetdruck.
Digital Proof
Im Gegensatz zum Analogproof direkt aus dem Datenbestand (ohne Filme/Lithos) erstellter Prüfausdruck, meist zur Kontrolle des Layouts.
DIN-Formate
Verschiedene, genormte Größen-Formate. Eine Liste der für den Printbereich relevantesten Formate finden Sie hier.
Direct Mail
Zustellung adressierter oder unadressierter Werbemittel, die per Post oder durch Verteiler geliefert werden und primär dem direkten Verkauf dienen. Klassische Werbemittel sind z.B. Werbebrief, Prospekt, Katalog, Preisliste, Antwort-/Bestellkarte.
Direct Marketing
Werbeformen, bei denen ein direkter persönlicher oder schriftlicher, adressierter oder unadressierter Kontakt zwischen dem Anbieter und potentiellen Kunden erfolgt.
Direct Response Marketing
Teilbereich des Direct Marketing, der einen integrierten Antwortmechanismus enthält.
Domain-Name
Eindeutiger Name, der den Bereich eines Internetservers identifiziert. Die Domain besteht aus zwei durch einen Punkt voneinander getrennten Teilen. Der erste Teil gibt zumeist einen Hinweis auf die Funktion bzw. den Betreiber (z.B. assefin.de), während der zweite Teil einen Hinweis auf die Herkunft der Seite (.de= deutsch, .com = commercial) gibt.
E-Business (Electronic Business)
Digitalisierung von Geschäftsprozessen.
E-Commerce (Electronic Commerce)
Teilmenge des E-Business, bezeichnet den Handel mit privaten oder gewerblichen Kunden über das Internet - also alle geschäftlichen Aktivitäten, bei denen im Internet bestellt und bezahlt wird.
Editorial Ad
Anzeige, die wie ein redaktioneller Beitrag gestaltet wird und die als Anzeige zu kennzeichnen ist.
Euroskala
Weit verbreitete Bezeichnung für die Farbsätze des Vierfarbendrucks CMYK. Orientiert sich an der ehemaligen, nicht mehr gültigen Europaskala (DIN 16539). Die Farben entstehen durch die Mischung der vier Grundfarben CMYK.
Events
Veranstaltungen jeder Art - z.B. Produktpräsentationen, Jubiläen, Konferenzen - für Kunden, Händler oder Mitarbeiter, die an das Unternehmen binden, motivieren oder neue Produkte präsentieren sollen und entsprechend inszeniert werden sollten.
Eventmarketing (auch Event-Marketing, Live-Kommunikation, Live-Marketing)
Systematische, zielgerichtete Planung von Veranstaltungen (Messen, Außendienstkonferenzen, Verkaufspräsentationen, Sport- und Kulturveranstaltungen) als absatzpolitisches Instrument oder image- und meinungsbildungsfördernde Maßnahmen zur Durchsetzung der Unternehmensziele im Rahmen der Marketing-Kommunikation.
Extranet
Erweitertes Intranet, mit dem ein Unternehmen beispielsweise seine Kunden ins Netzwerk einbinden kann.
Facing Matter
Anzeige und Text liegen sich auf zwei Seiten gegenüber.
Falz/Falzung
Formen des Knicken, Brechens, Faltens eines Bogens Papier. Es gibt verschiedenen standardisierte Falzarten, wie z.B.: Altarfalz, Wickefalz, Leporello (Zickzackfalz), Kreuzfalz
Farbaufschlag
Vom Verlag tariflich festgelegter Mehrpreis für farbige Anzeigen (Mehrfarbanzeigen oder Schmuckfarben).
Farbfächer
Farbmuster für Gestalter, Drucker oder Maler. Die Farben sind seitens der Hersteller genormt, so dass sie identisch reproduziert werden können. Bekannte Firmnormen sind z.B.: HKS, Pantone, K+E. Die Normen werden oft untereinander angeglichen, um typische Gestalterfarben (Pantone) mit Druckfarben (z.B. HKS) oder Malerfarben (RAL) kompatibel zu machen.
Finishing
Veredelung von Drucksachen, z.B. Perforation, Aufdoppeln, Rubbelflächen, Stanzen, Aufbringen von Duftstoffen, Lackieren u.v.m.
Firmenlogo
Basis für das visuelle Erscheinungsbild (Corporate Design) eines Unternehmens und optisches Zeichen, das als prägnantes, eigenständiges und wieder erkennbares Identifikationsmerkmal für das gesamte Unternehmen steht. Ein Firmenlogo kann aus einem Bild, einem Wort, einem oder mehreren Buchstaben oder auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen.
Flash
Von Macromedia entwickeltes Datenformat, mit dem im WWW komplexe zweidimensionale Animationen dargestellt werden können. Hat den Vorteil, sehr aufwändige Animationen in einer sehr kleinen Dateigröße ohne großen Qualitätsverlust zu speichern.
Flattersatz
Schriftsatz, dessen Textzeilen meist rechts unterschiedlich lang auslaufen.
Flyer (oder Stuffer)
Handzettel oder kleiner Werbeprospekt geringen Formats und Umfangs.
Folder
Meist mehrseitig bedrucktes, gefaltetes Prospektblatt, kleine Broschüre.
Freelancer
Selbstständiger, freier und spezialisierter Mitarbeiter - vor allem im Medien- und Kulturbereich - der meist innerhalb abgeschlossener Projekte tätig wird .
Freistück
Unentgeltlich geliefertes Exemplar einer Zeitschrift oder Zeitung, z.B. zu Werbezwecken.
Full Service
Englische Bezeichnung für den "Rundum-Dienst" aus einer Hand: die Analyse, Planung und Konzeption einer Aktion bis hin zur Produktion, Abwicklung, Auswertung und Erfolgsanalyse.
FTP (File Transfer Protocol)
System zum Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern im Internet.
Gadget
kleiner Gegenstand als Beigabe, der zur Steigerung der Aufmerksamkeit auf Werbebriefe geklebt wird.
Ganzstelle
Ganzsäulen/Litfaßsäule stehen schwerpunktmäßig im Stadtkern, in den Zentren des Einkaufs und in Wohngebieten. Sie sind jeweils einem Werbungtreibenden vorbehalten und bieten somit vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung. Ganzsäulen werden meist in Gruppen belegt, in Ausnahmefällen ist Einzelbelegung möglich. Höhe und Umfang der Ganzsäulen sind unterschiedlich (in der Regel 360 cm Umfang x 320 cm Höhe).
Gemeine (auch als Minuskeln)
Kleinbuchstaben einer Schrift. Großbuchstaben werden als Versalien bezeichnet.
Geschlossenes Papierformat (auch gefalztes Format)
Größe eines Druckproduktes das bereits auf seine endgültige Größe gefalzt wurde. Um z.B. ein 4-seitiges Faltblatt im Format DIN A4 zu erhalten, wird ein Bogen der Größe DIN A3 einmal in der Mitte gefalzt. Das offene Format ist DIN A3, das geschlossene Format (also die Größe des gefalzten Bogens) ist DIN A4.
Gewinnspiele
Sammelbezeichnung für die Methoden der Verkaufsförderung, bei denen potenzielle oder tatsächliche Kunden durch den Kauf eines Produkts automatisch Teilnehmer an einem Wettbewerb mit Gewinnchance werden oder z.B. durch ein Preisausschreiben/Preisrätsel einen Gewinn erlangen können. Je nach Art des Gewinnspiels und der in Aussicht gestellten Gewinne ist mit unterschiedlich schnellen, kurzfristigen Umsatzsteigerungen zu rechnen. Gewinnspiele verfolgen einen doppelten Zweck: die bestehenden Kunden sollen dazu motiviert werden, ihre Konsumgewohnheiten beizubehalten (Kundenbindung), andererseits sollen Gewinnspiele auch dazu anreizen, ein bestimmtes Produkt auszuprobieren (Neukundengewinnung). Grundsätzlich lassen sich Gewinnspiele in drei Gruppen gliedern:
- Glücksspiele (der Werbezweck wird durch eine einfache Verlosung nach dem Zufallsprinzip erzielt)
- Leistungsspiele (die Gewinnchancen sind mit der Lösung einer bestimmten Aufgabe verbunden)
- Marktforschungsspiele ( die Gewinnspiele werden dazu verwendet, um Näheres über die soziodemografische Zusammensetzung von Konsumenten eines bestimmten Produkts zu erhalten).
Wettbewerbsrechtlich sind Gewinnspiele dann unbedenklich, wenn sie nicht gegen die guten Sitten verstoßen. Ein solcher Verstoß liegt z.B. vor, wenn ein unzulässiger psychologischer Kaufzwang ausgeübt wird, etwa indem der Kauf des Produkts Voraussetzung für die Teilnahme an Gewinnspiel ist. Ebenso gilt die Täuschung über die bei dem Spiel bestehenden Gewinnchancen oder die unklare Fassung der Teilnahmebedingungen als wettbewerbswidrig.
GIF-Format (Graphic Interchange Format)
Komprimiertes Dateiformat für Grafiken/Bilder, das zu Beginn von Animationen im WWW verwendet worden ist. Mittlerweile ist das GIF-Format fast vollständig von der Flash-Technologie bei Animationen ersetzt worden.
Gigabyte
Abgekürzt auch GB oder Gbyte. Ein Gigabyte entspricht 1024 Megabyte.
Give-away
Eher geringwertiger (Streu-)Artikel mit Werbeaufdruck, der meist in ungezielter Verteilung an eine nicht exakt bestimmte Zielgruppe (z.B. Messebesucher) ausgegeben wird. Ziel ist in erster Linie die Erregung positiver Aufmerksamkeit und die Steigerung des Bekanntheitsgrades.
Grammatur (auch Flächengewicht)
Gewicht pro Flächeneinheit von Papier, Pappe, Karton. Es wird in Gramm pro Quadratmeter (=g/m2) gemessen. Je nach Flächengewicht werden auch Papier, Pappe oder Karton unterschieden. Papier: 7 g/m2 - 150 g/m2, Karton: 150 g/m2 - 600 g/m2, Pappe: über 600 g/m2. Abhängig vom Verwendungszweck kommen verschiedene Flächengewichte zum Einsatz. Eine Auswahl:
Durchschlagpapiere Dünndruckpapiere Zeitungsdruckpapiere Endlospapiere Bilderdruckpapiere Schreibpapiere Werkdruckpapiere Naturoffsetpapiere Kunstdruckpapiere Postkartenkarton Visitenkarten Faltschachtelkarton | 25 - 40 g/m2 28 - 60 g/m2 36 - 60 g/m2 40 - 170 g/m2 55 - 400 g/m2 60 - 90 g/m2 60 - 120 g/m2 60 - 300 g/m2 90 - 350 g/m2 150 - 300 g/m2 160 - 300 g/m2 200 - 500 g/m2 |
Großfläche
Genormte Tafeln für Plakate (18/1), die jeweils nur einem Werbungtreibenden zur Verfügung stehen. Großflächen können einzeln ausgewählt und belegt werden. Die Belegung erfolgt in Dekaden.
Grundpreis
Preis für Anzeigen 1 Spalte/1mm hoch (Print). Der Grundpreis für Anzeigen im Anzeigenteil und im Textteil ist unterschiedlich hoch.
Halbbemalung
In der Verkehrsmittelwerbung die Gestaltung des gesamten Fahrzeugteils unterhalb der Fenster.
Handelsmarketing
Marketingaktivitäten von Handelsunternehmen gegenüber ihren Nachfragern, z.B. den Kunden eines Einzelhandelsgeschäftes. Abweichend hiervon bezeichnet "Trade Marketing" handelsgerichtetes Marketing von Herstellern, bei dem das Handelsunternehmen selbst Zielgruppe ist.
Headline
Überschrift/Schlagzeile. Meist fettgedruckte Bildüberschrift eines Werbetextes.
Hedonismus
Streben nach Sinneslust und Genuss - kann u.a. als Motiv für den Konsum einer Luxusmarke wirksam werden.
HKS
Farbnormsystem, das anhand eines Nummernsystems die Farbabstimmung zwischen Auftraggeber, Lithografen und Drucker erleichtert.
Homepage
Haupt- oder Leitseite eines WWW-Angebotes. Dient der Selbstdarstellung, Werbung oder Distributions- und Serviceaktivitäten. Ermöglicht mit Hilfe von Inhaltsangaben und Links die Navigation in dem entsprechenden WWW-Angebot.
Hosting
Bereitstellung von Server-Leistungen im Internet ( z.B. von Speicherplatz für WWW-Seiten oder E-Mails) durch einen Provider. Die gebräuchlichste Form ist ein Hosting, bei dem der Provider gegen ein monatliches Entgeld den gesamten WWW-Auftritt seines Kunden organisiert und betreut. Je nach gebuchtem Leistungspaket stehen verschiedene Rechner und Server zur Verfügung, auf denen z.B. mit Datenbankunterstützung Online-Shops verwaltet werden können.
HTML (Hyper Text Markup Language)
Standardformat im World Wide Web (WWW), das ein Dokument innerhalb eines Browsers unabhängig von der verwendeten Soft- und Hardware auf allen Rechnern darstellt.
Hybrides Kaufverhalten
Konsumverhalten, bei dem eine Person in einer Situationen preisorientiert einkauft ("Schnäppchen") und bei anderer Gelegenheit erlebnisorientiert konsumiert und z.B. Luxusmarken erwirbt ("Mit dem Porsche zu Aldi"-Phänomen).
Hyperlink
Definiert den Computer im Internet, das Verzeichnis sowie die Datei, auf die verwiesen wird. Beim Anklicken des hervorgehobenen Hyperlinks versucht der Browser sofort Kontakt mit dem Computer aufzunehmen, auf den verwiesen wird, und die Informationen abzurufen.
Icon
Bildsymbol, das z. B. in Benutzeroberflächen eingesetzt wird.
Image
beschreibt die Einstellungen und Vorstellungen einer Person oder Personengruppe gegenüber einem Gegenstand, Produkt, Unternehmen oder Marke. Unter Image werden objektiv und subjektiv veränderte Vorstellungsbilder verstanden, es entwickelt sich aus den verschiedenen Einstellungen oder Eindruckswerten eines Produktes. Marketing bzw. Marktforschung sehen Image als Einflussfaktor bei Kaufentscheidungen an. Um das gezielt zur Positionierung von Waren und Dienstleistungen einsetzen zu können, misst man (z. B. den Bekanntheitsgrad, die Beliebtheit). Befragungen (Imagemessung bzw. Imageanalyse) unterscheiden dabei Wissen, Bedeutung und Handlungstendenz.
Imagebildung
Prozess, bei dem versucht wird, eine bestimmte Vorstellung vom Unternehmen oder der Marke zu entwickeln.
Imagewerbung
Werbemaßnahme, bei der nicht die Werbung auf ein Produkt etc. im Vordergrund steht, d.h. die nicht auf unmittelbare Verkaufserfolge abzielt, sondern (längerfristig) auf die Verbesserung und Pflege des Firmenansehens setzt
Impressum
Gesetzlich vorgeschriebene Angabe in Zeitungen und Zeitschriften über Verlag, Druckhaus, verantwortlichen Redakteur, Auflagen u.a.
Incentive
Motivationsinstrument mit finanziellen oder nicht-finanziellen Sonderzuwendungen zum Anreiz von Mitarbeitern mit dem Ziel, z.B. Verkaufserfolge zu verbessern.
Infoscreen
Werbeträger in U- und S-Bahn-Stationen von Großstädten; mit digitalen Hochleistungsprojektoren werden Bilder, Videos und Multi-Media-Anwendungen auf Wandflächen abgebildet; regionale Informationen wechseln sich mit Werbespots ab. Infoscreens können in Stadtnetzen gebucht werden.
Insel-Anzeige
Anzeige, die von Redaktion umrahmt ist.
Integrierte Kommunikation
Bündelung unterschiedlicher Kommunikationsmaßnahmen, inhaltliche und/oder formale Abstimmung zur Effizienzsteigerung einer Werbekampagne.
Internetmarke (e-brand)
Marke, die primär im bzw. für das Internet aufgebaut wird, wie z.B. Amazon, eBay und Google.
Intranet
Ein internes Firmennetzwerk, das auf INTERNET-Technik zurückgreift und auf hausinternen Servern angesiedelt ist.
Involvement
Grad der "Ich-Beteiligung" und inneres Engagement, mit dem sich eine Person für bestimmte Sachverhalte und Aufgaben interessiert und einsetzt. Hohes Involvement bedeutet somit "tieferes Interesse" an einer Sache, z.B. einem Markenprodukt.
IVW
Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. gibt periodisch geprüfte Auflagen-/Verbreitungszahlen für Print-, FFF- und Onlinemedien heraus. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, die Kennzeichnung "IVW-geprüft" gilt jedoch als Gütesiegel.
Java
Plattformunabhängige Programmiersprache für Internet-Anwendungen, entwickelt von der kalifornischen Firma Sun Microsystems, bei der Programme nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden müssen. Ein über das Internet übertragenes Programm kann damit ohne Neuprogrammierung z.B. unter Windows und einem Mac gleichzeitig genutzt werden.
JavaScript
Scriptsprache von Netscape, die wie Java im Browser interpretiert und ausgeführt wird.
Jingle
Kurze, einprägsame Erkennungsmelodie oder Tonfolge, die zur Vertonung bzw. Unterstützung eines Werbeslogans eingesetzt wird.
Journalismus
Alle Formen publizistischer Gestaltung, wie z.B. schreiben, fotografieren, redigieren im Dienst von Presse, Funk und TV.
JPEG/JPG (Joint Photographic Groups)
Steht für den Standard eines stark komprimierten Datenformates für Grafiken und wird sehr stark fürs Internet benutzt.
Kampagne
Komplette Werbeaktivitäten, die nicht spontan und sporadisch realisiert, sondern meist längerfristig in einem bestimmten Zeitraum durchgeführt werden.
Kaschieren
Das Versehen einer Drucksache mit einer (Schutz-)Folie oder auch das Gegeneinanderkleben von zwei verschiedenen Materialien.
Key Visual
Zentrales Bildelement und markanter visueller Ankerpunkt in einem Werbemittel (auch Blickfang oder Eye catcher).
Key-Word
Englisch für "Stichwort, Suchwort". Anhand eines Key-Words wird z.B. bei Datenbankrecherchen die Suchanfrage definiert.
Klassische Medien
Zu den wichtigsten klassischen Medien zählen Zeitungen, Zeitschriften, Fachzeitschriften, Anzeigenblätter, Außenwerbung (z.B. Plakate, Verkehrsmittelwerbung) TV, Funk und Kino., Mit diesen klassischen Medien wird, anders als im Direktmarketing, eine Zielgruppe angesprochen, die sich zwar durch die Wahl des Werbeträgers (z.B. eine Frauenzeitschrift) segmentieren lässt, aber nicht aus individuell identifizierbaren Personen besteht.
Kommunikation
Übermittlung von Informationen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von Meinungen, Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensweisen bestimmter Adressaten gemäß spezifischer Zielsetzungen.
Kommunikationsbotschaft (auch Werbebotschaft)
Verschlüsselung kommunikationspolitischer Leidideen durch Modalitäten (Text, Bild und/oder Ton), um bei den Rezipienten (Zielgruppen) durch Aussagen über Produkte/ Marken/ Unternehmen die gewünschte Wirkung im Sinne der unternehmenspolitisch relevanten Kommunikationsziele zu erzielen.
Konkurrenzanalyse (auch Wettbewerbsanalyse)
dient als eine Form der Situationsanalyse der Erhebung und Beurteilung strategierelevanter Informationen über tatsächliche und potentielle Konkurrenten.
Kontakt
Werbeträger-Kontakt: jeder - auch flüchtige - Kontakt zwischen einer Person und einem Werbeträger, z.B. einer Tageszeitung.
Werbemittel-Kontakt: jeder - auch flüchtige - Kontakt zwischen einer Person und einem Werbemittel, z.B. einer Anzeige.
Kontakter/in
Vermittler zwischen Werbeagentur und Auftraggeber. Berät und betreut alle Werbemaßnahmen incl. Budget-/Etatverwaltung. Muss über besonders detaillierte Kenntnisse aller werblichen Möglichkeiten sowie verhandlungstaktisches und verkaufspsychologisches Geschick verfügen.
Kontakthäufigkeit
Anzahl der Kontakte einer Person mit einem Werbeträger oder einer Kombination von Werbeträgern.
Kuckucksmarke
Marke, die sich die Eigenschaften fremder Kulturen zu eigen macht, um von einem bestimmten Stereotyp einer Region/eines Landes zu profitieren ( z.B. die US-Eiscreme-Marke "Häagan-Dazs", deren Name an die dänische Eiscremekunst erinnern soll).
Kundenzeitschrift
Periodikum, das im Rahmen der Corporate Communication die Kunden z.B. über die anbietende Organisation, ihre Leistungen, ihre Mitarbeiter und ihre Absichten informiert.
Laminieren
Veredelungsart für Druckobjekte: Kaschierung von Papier oder Karton mit Glanz- oder Klarsichtfolie zum Schutz von Aufdruck oder Umschlag. Laserbeschriftung
Hier wird durch technische Maßnahmen Licht gebündelt und so energiereich aufgeladen, dass es Metall zum Schmelzen bringt. Insbe-sondere die flexible und schnelle Möglichkeit mittels Computerprogrammen, Texte oder Logos auf jede beliebige Größe zu übertragen, ermöglicht den Einsatz der Lasertechnologien bei der Beschriftung von Werbemitteln. Mit Lasertechnik kann man Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik, Holz, Papier, Leder und viele andere Stoffe markieren. Diese Markierung hinterlässt durch die hohe Temperatur des fein gebündelten Laserstrahles eine unauslöschliche Gefügeänderung auf dem beschrifteten Material.
Launch
Einführung einer neuen Marke oder eines neuen Online-Angebots.
Laserbeschriftung
Hier wird durch technische Maßnahmen Licht gebündelt und so energiereich aufgeladen, dass es Metall zum Schmelzen bringt. Insbesondere die flexible und schnelle Möglichkeit mittels Computerprogrammen, Texte oder Logos auf jede beliebige Größe zu übertragen, ermöglicht den Einsatz der Lasertechnologien bei der Beschriftung von Werbemitteln. Mit Lasertechnik kann man Metalle, Kunststoffe, Glas, Keramik, Holz, Papier, Leder und viele andere Stoffe markieren. Diese Markierung hinterlässt, durch die hohe Temperatur des fein gebündelten Laserstrahles, eine unauslöschliche Gefügeänderung auf dem beschrifteten Material.
Layout
Visuelle Umsetzung einer Konzeptionsidee und verbindliche Vorlage für die Fertigung von Druckprodukten und elektronischen Medien (z. B. Webseiten). Enthält die Anordnung und Größe sämtlicher Texte, Spaltigkeit, Satzspiegel, Bilder, Linien und Flächen. Das Layout liegt entweder analog als geklebte oder gezeichnete Skizze oder digital vor.
Leaflet
Handzettel, Flugblatt, kleiner/einfacher Prospekt.
Leitbild
Im Markenmanagement der Einsatz von Personen des öffentlichen Lebens mit dem Ziel, die Umworbenen zu veranlassen, das Verhalten der Leitbilder nachzuahmen oder deren Empfehlungen zu folgen.
Leporello
Zickzackfalz für Werbedrucksachen geringeren Umfangs.
Leser
In der Leserschaftsforschung eine Person, die eine Zeitschrift oder Zeitung ganz oder teilweise gelesen oder auch nur durchgeblättert hat.
Lettershop
Auf Direktwerbung spezialisiertes Unternehmen, zu dessen klassischen Dienstleistungen gehören: Bereitstellung von Adressmaterial, Produktion von Serienbriefen inkl. individuellen Adressen sowie evtl. auch beizulegenden weiteren Werbemitteln, Falzen der Briefe, Kuvertieren, Portooptimieren, Frankieren/Freistempeln und Postaufliefern. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Dienstleistungen, die ein Lettershop heute seinen Kunden anbietet.
Lift-Letter
Ein zusätzlicher, kurzer handschriftlicher oder maschinell geschriebener Brief in einem Mailing, der die Aussagen anderer Bestandteile eines Mailings verstärken und dadurch den Rücklauf erhöhen ("lift") soll.
Live-Kommunikation (Live Communication)
übergeordneter Begriff, der alle Instrumente der persönlichen Kommunikation umfasst (u.a. Messen, Showrooms, Promotions, Events, Sponsoring), mit deren Hilfe "die persönliche Begegnung und das aktive Erlebnis der Zielgruppe mit der Marke in einem inszenierten und häufig emotional ansprechenden Umfeld in den Mittelpunkt" gerückt werden kann.
Logo
Waren- und Markenzeichen, Firmenschriftzug.
Ein Logo kann in drei Erscheinungsformen auftreten:
- Als reine Bildmarke (die Marke wird über ein Symbol erkannt, z.B. Apple mit Apfel, Mercedes-Benz mit Stern, Nike mit Schwinge). Die reine Bildmarke wird häufig auch als Signet bezeichnet.
- Als Wortmarke ( Wiedererkennungsmerkmal ist der markante Schriftzug, z.B. Nivea, Coca-Cola, Hoechst)
- Als Kombination dieser beiden Arten (BMW, Porsche, Ford).
Magenta
Purpur-rot in der Euro-Skala und eine der Grundfarben.
Mailing
Im Rahmen der Direktwerbung angewandtes Verfahren bei dem Werbesendungen den Empfänger per Post erreichen. In jüngster Zeit werden auch e-mail-Aktionen als mailing bezeichnet.
Manual
Handbuch, Leitfaden.
Marke (Brand)
Ziel einer Marke (früher: Warenzeichen) ist es, die Leistung eines oder mehrerer Anbieter zu kennzeichnen und von Wettbewerbsangeboten zu unterscheiden. Als Marken können alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstiger Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden.
Markenmanagement (Brand Management)
alle Aktivitäten zum Aufbau einer Marke, mit dem Ziel, das eigene Angebot aus der Masse gleichartiger Angebote hervorzuheben und eine eindeutige Zuordnung von Angeboten zu einer bestimmten Marke zu ermöglichen.
Marketing
alle Aktivitäten/Maßnahmen/Mittel der Wirtschaft und der Gesellschaft im weitesten Sinn mit dem Ziel, einen "Markt", d.h. ein (mögliches) Absatz- oder Einflussgebiet zu erforschen/zu testen, zu verstehen und zielgerichtet zu bearbeiten. Im engeren Sinn stellt sich jedem Marketing die Aufgabe, bestehende Absatzmärkte für Produkte oder Dienstleistungen zu erhalten und auszubauen, aber auch neue Märkte zu schaffen. Zur aktiven Marktgestaltung gehören Absatzpolitik, Marktforschung, Produkt- und Preispolitik, Public Relations, Verkaufsförderung und Werbung.
Mediaagentur
berät als spezialisierter Dienstleister in der Werbewirtschaft Unternehmen bei der Streuung eines Werbeetats in verschiedenen Medien. Tagesgeschäft ist die Erstellung von Mediaplänen, d.h. es werden Empfehlungen über notwendige Werbeinvestmenthöhen sowie über die zeitlich und geographisch optimale Platzierung von Anzeigen, Funk- und Fernsehspots und anderer Werbeformate ausgesprochen. Je nach Projekt steht dabei zur Ermittlung des optimalen Werbeumfelds eine Zielgruppen- und Wettbewerbsanalyse am Anfang. Weiter wird der Mediamix, die Aufteilung der Werbemaßnahmen auf verschiedenen Werbeträger ermittelt. Mediaagenturen wickeln auch die Anzeigenbuchung ab. Sie verhandeln mit Werbeträgern über Preise, Leistungen, Rabatte, Sonderkonditionen und buchen - meist auf eigene Rechnung - für den Kunden bei den Medien ein (Mediaeinkauf). Traditionell steht den Mediaagenturen eine Provision von 15% des Anzeigenpreises zu.
Media-Mix
Belegung verschiedener Medien innerhalb eines Streuplans.
Mediaplanung
Entscheidungsprozess, in dem der Einsatz der Werbeträger vor einer Werbekampagne im Detail festgelegt wird. Die wichtigsten Entscheidungsstufen: Auswahl der Werbeträgergattungen (Druckmedien oder elektronische Medien, Zeitschriften oder Fernsehen), die Auswahl einzelner Titel oder Sender, die Bestimmung der Belegungsfrequenz pro Titel oder Sender und die zeitliche Verteilung der Einschaltungen auf bestimmte Ausgaben (Zeitschriften) oder Kalendertage und Stunden (Fernsehen). Das endgültige Ergebnis dieses Entscheidungsprozesses ist der Mediaplan oder Streuplan.
Mega Lights
Hinterleuchtete, doppelseitige Großflächenvitrinen mit einem Plakatformat von 18/1 (356 x 252cm), die immer auf einem 2,50 m hohen Monofuß montiert sind und in der Regel an exponierten, stark frequentierten Standorten positioniert sind.
Microsite
Eine eigenständige, von der eigentlichen Website abgekapselte kleine Site, die meist für Werbung zur Verfügung steht.
Millimeterpreis
Preis für einen Millimeter Höhe in einer Anzeigenspalte.
Mitarbeiterzeitschrift (auch Mitarbeiterzeitung)
Richtet sich an alle aktiven und im Ruhestand befindlichen Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Verwaltung. Es handelt sich um eine Form des Corporate Publishing, die der internen Kommunikation dient. Sie wird als Instrument der Informationsvermittlung genutzt und dient als Bindeglied zwischen Belegschaft und Geschäftsleitung. Es existieren vielfältige Formen und Varianten von Mitarbeiterzeitungen. Die Bandbreite reicht vom klassischen Zeitungsformat bis zum Zeitschriften-Format.
Moiré
Fehlmuster. Unerwünschter optischer, schillernder Effekt, der dann entsteht, wenn zwei Rasterfilme übereinander gelegt werden. Moirés entstehen auch z.B. beim Scannen von gedruckten, also bereits gerasterten Vorlagen.
MPEG (Moving Picture Expert Groups)
Ein Standard für die Komprimierung digitaler Bewegtbilder. Der entsprechende Standard für Standbilder ist JPEG.
Multimedia
Auf digitaler Grundlage basierendes Zusammenspiel von Bild, Ton, Text und Grafik. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) versteht unter Multimedia "alle computergestützten, interaktiven Online- und Offline-Medien und Kommunikationsprodukte, die mindestens drei Darstellungsformen (z. B. Text, Bild, Bewegtbild, Ton) beinhalten".
Netscape
Amerikanisches Unternehmen, das Browser und andere Programme für das WWW herstellt (z.B. Netscape Navigator)
Nettoreichweite
Die Anzahl von Personen, die von einer Zeitschrift oder Zeitung (oder einer Media-Kombination) mindestens eine Ausgabe gelesen haben. Dabei wird jede Person nur einmal gezählt. Haben z.B. 10.000 Leser Zeitschrift A und 20.000 Leser Zeitschrift B gelesen (wobei 5.000 Leser sowohl A als auch B gelesen haben) beträgt die Netto-Reichweite von A und B 25.000 Leser.
Zählt man jedoch die Anzahl der Leser von einer Vielzahl von Ausgaben zusammen, erhält man die Bruttoreichweite. Dabei wird jede Person so viel mal gezählt, wie sie Ausgaben des Titels gelesen hat.
Neue Medien (auch New Media)
Alle nicht zu den klassischen Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Funk, Fernsehen zählenden elektronischen Medien, die auf digitale Speicherung oder Übertragung zurückgreifen, wie Online-Dienste, CD-Rom oder DVD.
Neutralisierung
Nach Ablauf der Laufzeit müssen in der Verkehrsmittelwerbung die Folien und/oder Bemalung der Fahrzeuge entfernt werden. Diesen Vorgang nennt man Neutralisierung.
Netz
Bestimmte Werbeträger der Außenwerbung werden in Netzen belegt, die von den jeweiligen Anbietern vorgegeben werden. Je nach Werbeträger sind Ganz- oder Teilbelegungen möglich.
Nielsen-Gebiete
sind die Wirtschaftsregionen der Bundesrepublik Deutschland, die von der Nielsen-Company, einer internationalen Gesellschaft für Einzelhandels-Forschung, in folgende - etwa gleichgewichtige - Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zusammengefasst wurden:
Nielsen I: Nielsen II: Nielsen IIIa: Nielsen IIIb: Nielsen IV: Nielsen Va: Nielsen Vb: Nielsen VI: Nielsen VII: | Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Baden-Württemberg Bayern West-Berlin Ost-Berlin Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt Sachsen, Thüringen. |
Newsletter
Werbebotschaft, die als Textlink oder HTML-Banner in einen eMail-Newsletter eingebaut wird. Die beworbene Site kann dann durch Verlinkung erreicht werden.
Nuten
Fachausdruck für das mechanische Eindrücken von Falzbrüchen vor dem Falzen bei stärkeren Papieren oder Karton, das ein Aufbrechen des Papiers oder der Farbe verhindern soll.
Nutzen
Anzahl der Druckexemplare, die aus einem Druckbogen geschnitten werden können. Wichtig für die Papierbedarfsrechnung.
Nutzer
Allgemeine Bezeichnung für Personen, die ein Medium nutzen. Die Nutzer von Printmedien sind dann die Leser, die Hörfunknutzer die Hörer etc.
Oberlänge
In der Typografie die sichtbare Strichhöhe der Buchstaben b, h, k, l, welche über die Höhe der Mittellängen der Kleinbuchstaben hinaus reicht.
Öffentlichkeitsarbeit (auch Public Relations oder PR)
Methodisches Bemühen eines Unternehmens, Verbandes, Institution um Verständnis, Aufbau und Pflege von Vertrauen in der Öffentlichkeit. Verfolgt in der Regel firmenbezogene Ziele anstelle produkt- oder markenbezogener Ziele. Öffentlichkeitsarbeit richtet sich dabei an externe und interne Zielgruppen wie:
- Zulieferer und Zwischenhandel
- Die Presse als Multiplikator
- Kunden und Interessenten
- Belegschaft
- Führungskräfte
- Ehemalige.
Offenes Papierformat
Das offene Papierformat, auch als offenes oder ungefalztes Format bezeichnet, ist die Größe eines Druckproduktes, bevor es auf seine endgültige Größe gefalzt wurde.
Offertenblätter (auch Kaufanzeigenblätter)
Anzeigenblätter mit regionaler Verbreitung. Haben keinen redaktionellen Teil und finanzieren sich durch Vertriebserlöse (Einzelverkauf), in geringem Umfang auch durch gewerbliche anzeigen. Private Kleinanzeigen können in der Regel kostenlos veröffentlicht werden.
Offline-Medien
Alle ohne Internetzugang nutzbaren Medien.
Offsetdruck
Indirektes - auf dem gegenseitigen Abstoßen von Wasser und Fett basierendes - Flachdruckverfahren, bei dem die Bild und Schriftelemente per Offsetfilm oder digital auf eine sensibilisierte Druckplatte übertragen werden. Die Druckplatte wird auf einen Zylinder gespannt. Durch besondere Präparierung nehmen die nicht druckenden Teile Feuchtigkeit auf. Wird die Druckplatte eingefärbt, nehmen nur die druckenden Teile die fetthaltige Farbe auf, die auf einen Gummizylinder übertragen wird, von dem sie auf das Papier gedruckt wird.
Omnibus-Umfrage (auch Mehrthemenumfrage)
In der Marktforschung eine regelmäßig durchgeführte Mehrthemenumfrage (lat.: omnibus - für alle), an der sich jeweils mehrere Kunden zu den unterschiedlichsten Themen beteiligen können.
One-to-One-Marketing
Strategie zur Verbesserung der Geschäftserfolge, indem unterschiedliche Kunden unterschiedlich behandelt werden. Hierzu wird das dazu notwendige Wissen systematisch in einer komplexen Datenbank gesammelt bzw. aus mehreren Datenbanken zusammengezogen und zielgerichtet ausgewertet. Die Ansprache der Umworbenen erfolgt auf einer persönlichen Ebene und mit maßgeschneiderten Angeboten.
Online Shop (auch e-Shop)
Website, auf der ein Unternehmen Produkte und/oder Dienstleistungen zum direkten Bezug über das Internet zum Kauf anbietet. Je nach Definition gilt ein Online Shop nur dann als e-Shop, wenn Bestellungen oder sogar die Bezahlung per Internet möglich sind. Für Online-Shop-Betreiber besteht neben der Chance, neue Kundenkreise zu erschließen auch immer das Risiko einer mangelnden Kundenbindung. Hier ist es wichtig, verstärkt Kundenbindung aufzubauen (z.B. durch After-Sales-Services).
Optische Auflösung
Anzahl der pixels per inch (ppi) in einem gescannten Bild, die der Scanner durch direktes Abtasten erzeugt. Einige Scanner erzielen durch Interpolieren (Erzeugen zusätzlicher Pixel) eine effektive, höhere Auflösung.
Periodikum
In regelmäßigen Zeitabständen erscheinende Druckschrift.
Permission Marketing
Permission Marketing ist eine auf dem Einverständnis des Empfängers basierende Direktmarketingstrategie. Mit interaktiven Kommunikationstechnologien - vorwiegend eMail - werden Nachrichten versandt, die ausdrücklich erwünscht sind. Die Erlaubnis dazu kann vom Empfänger jederzeit widerrufen werden. Ziel des Permission Marketing ist es, eine nachhaltige Beziehung aufzubauen, indem - im Einverständnis mit dem Empfänger - Wissen über diesen gesammelt wird, um damit Angebote zu personalisieren.
PDF (engl. Portable Document Format)
Universelles Dateiformat von Adobe, das im Gegensatz zu HTML-Dateien alle Schriften, Formatierungen, Farben und Grafiken eines Quelldokuments beibehält - unabhängig von dem Programm und Betriebssystem, mit dem es erstellt wurde. PDF-Dateien sind kompakt und können von jedermann gemeinsam betrachtet, genutzt und exakt ausgedruckt werden.
Penetration
Die Intensität, mit der ein Werbemittel eine Zielgruppe erreicht und es vermag, dieser die Werbebotschaft einzuprägen.
Pixel (aus dem engl. Picture element)
Maßeinheit für die Fläche auf einem Bildschirm. Ein Pixel ist die kleinste darstellbare Einheit auf einem Computerbildschirm (Bildpunkt).
Pitch
Wettbewerbspräsentation mehrerer Werbeagenturen um einen Werbekunden bzw. -Etat. Üblicherweise vergütet der Werbekunde den am Pitch teilnehmenden Agenturen eine im Vorfeld festgelegte finanzielle Entschädigung - ein sogenanntes Pitchhonorar.
Plagiat
Nachahmung eines Produktes, einer Idee oder Kopie eines fremden Textes, ohne Vorliegen der Zustimmung des Urhebers.
Plakatformate
In der Außenwerbung sind die Werbeflächen der Werbeträger bis auf die City-Light-Poster nach dem DIN-Format genormt. Da die Größe der Werbeträger über die gängigen DIN-Formate hinausgeht, wird in der Außenwerbung mit Bogenformaten gearbeitet. Hierbei entspricht das 1/1-Bogenformat dem Format DIN A1. Aus dem 1/1-Bogen werden alle weiteren Formate in Quer- oder Hochlage gebildet.
Plakatnetz
In der deutschen Außenwerbung können einige Plakatwerbeträger wie City-Light-Poster (CLPs) oder Allgemeinstellen nur in Netzen gebucht werden.
Platzierung
Wunschvorgabe, an welchem Platz eine Anzeige stehen oder ein (Plakat-)-Anschlag erfolgen soll. Die Platzierung wird bei der Auftragserteilung - meist verbunden mit einem Preisaufschlag - festgelegt. Über die Wichtigkeit der Platzierung von Werbemitteln wie Anzeigen (rechts oben oder links oben, unten oder oben, vorne oder hinten etc.) oder auch Werbespots (zu Anfang eines Werbeblocks, in der Mitte oder am Ende) bestehen in der Werbewirtschaft, bei Werbungtreibenden und auch in den Werbeträgern meist recht eindeutige Vorstellungen, denen es allerdings an empirischer Fundierung fast völlig fehlt. Besonders hartnäckig hält sich die Vorstellung, in Druckmedien sei die Position oben rechts auf einer Seite (und die Alleinstellung) besonders werbewirksam, wiewohl diese Vorstellung in empirischen Studien weder widerlegt noch bestätigt wurde. Offensichtlich hängen die Beachtungswerte von Anzeigen weniger von der Platzierung als vom Anzeigeninhalt und anderen Faktoren ab.
Point of Purchase (POP)
Der Ort, wo eine Kaufentscheidung stattfindet (z.B. vor dem Regal).
Point of Sale (POS)
Der Ort, an dem eine Leistung gekauft wird, beispielsweise an der Kasse. Der Point of Sale kann mit dem Point of Purchase (POP) gleichgesetzt werden.
Pop-up-Banner (Pop-up)
Form der Bannerwerbung, bei der das Banner über der Seite auftaucht. Bei dieser Sonderwerbeform, bei der das Banner als Werbefenster in begrenzter Größe (z.B. 200 x 300 Pixel) erscheint, liegt das Banner beim Seitenaufruf über der Seite und muss weggeklickt werden. Sonderformen sind Pop-under (unter der Seite liegend), Blow-Up (wird langsam größer) oder Superstitial (sehr großes Pop-up, enthält z.T. Microsites). Das Pop-up-Fenster erzielt einen hohen Aufmerksamkeitsgrad. Viele User empfinden es jedoch als störend - deshalb sollten Pop-ups gut zum Content passen einen Zusatznutzen für die Zielgruppe bieten.
POS-Medien (Point-of-Sale-Medien)
Gesamtheit der Werbeträger, die unmittelbar am Verkaufsort (POS) eingesetzt werden - wie z.B. Einkaufstüten, Displays, Einkaufswagen, Bodenplakate, Warentrennstäbe, Ladenfunk, Instore-TV oder Plakatanschlagstellen im unmittelbaren Umfeld von Einkaufszentren.
Positionierung
Gezielte Schaffung und Herausstellung von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt klar von anderen Produkten abhebt.
Pretest
In der Marketing- und Werbeforschung alle Tests von Produkten, Strategien und Werbemitteln vor ihrem endgültigen Einsatz. Dabei geht es vorrangig darum, vor einer Entscheidung über Ausgaben in Millionenhöhe größere Entscheidungssicherheit zu gewinnen. Pretests sollen zeigen, ob eine Werbung funktioniert, bevor sie "on air" oder in Druck geht. Der klassische Pretest, d.h. die Überprüfung des Werbemittels vor der endgültigen Fertigstellung auf Basis von Konzepten, Storyboards, Animatics und Layouts, soll Aufschluss darüber geben, ob die Idee einer Kampagne greift. Die Bereiche Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, Glaubwürdigkeit und Markenkommunikation sind dabei ebenso Gegenstand der Untersuchung wie Gefühle und spätere Kaufabsichten der potenziellen Kunden.
Prime Time
Die für die Schaltung eines Fernseh- oder Radiospots am besten geeignete Tageszeit. Sie liegt erfahrungsgemäß an Werktagen zwischen 19.00 und 22.00 Uhr.
Print-Medien
Eigentlich Bezeichnung für alle gedruckten Medien. Nach allgemeinem Verständnis jedoch nur Presse-Erzeugnisse wie Zeitungen, Zeitschriften, Anzeigenblätter.
Print-Werbung
jegliche Art von gedruckter Werbung, also Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakate, Flyer, Broschüren, Direct-Mailings, etc.
Product-Placement
ist die im Austausch gegen Geld/Vorteile vorgenommene gezielte Integration des Namens, des Produktes, der Verpackung, der Dienstleistung oder des Firmenlogos eines Markenartikels oder eines Unternehmens in Medien, ohne dass der Rezipient dies als störend empfinden soll. Product-Placement ist in Deutschland als sogenannte Produktbeistellung erlaubt, bei der Firmen ihre Produkte für Filmproduktionen unentgeltlich zur Verfügung stellen (zum Beispiel Autos). Das Ausmaß der Integration der Marke reicht von der Platzierung als Requisite, wobei die Marke für den Zuschauer deutlich erkennbar gezeigt wird, bis hin zum Verbal Product Placement, d.h. der namentlichen Nennung der Marke im Filmgeschehen. Unerlaubtes Product-Placement nennt sich im deutschen Sprachraum Schleichwerbung und ist dadurch gekennzeichnet, dass es dramaturgisch nicht notwendig ist.
Promotions-Mix (Promotionpolitik)
Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen ein Wirtschaftsunternehmen die am Verkauf seiner Leistungen beteiligten Personen oder Institutionen bei dieser Tätigkeit unterstützt. Nach den Zielgruppen der Verkaufsförderung sind folgende Fälle zu unterscheiden:
- Handels-Promotions: Verkaufsförderungsmaßnahmen, die sich an die Handelsunternehmen insgesamt bzw. an einzelne Mitglieder dieser Unternehmen richten. Instrumente der Handelspromotions sind Kauf-, Umsatz- und Wiederverkaufnachlässe, Mengenrabatte, Gemeinschaftswerbung, Werbung mit eingedruckten Händleradressen, die Schaffung materieller Anreize, Verkaufsaktionen und Ver-kaufswettbewerbe, Händler-Prämien, Händlerhilfen, Displaywerbung, POP-Werbung.
- Außendienst-Promotions: Verkaufsförderungsmaßnahmen, die Mitglieder der Außendienstorganisation als Zielgruppe haben. Instru-mente der Verkaufspersonal-Promotions sind Bonus, Wettbewerbe, Verkaufstreffen.
- Verbraucher-Promotions: Verkaufsförderungsmaßnahmen, die sich unter Umgehung der unternehmensexternen Organe der Absatz-wirtschaft direkt an die Letztverbraucher wenden. Instrumente der Verbraucher-Promotion sind Warenproben und -muster, Gutscheine, Rückerstattungsangebote, Preisnachlässe und Sonderpreise, Prämien, Preisausschreiben, Sammelmarken, Vorführungen, Zugaben, Preisrätsel, Verlosungen.
Proof
Prüfdokument zur internen Abstimmung im Produktionsprozess der Druckvorstufe und zum Einholen der Druckfreigabe beim Kunden. Man unterscheidet folgende Proof-Arten:
- Soft-Proof: Simulation des Druckergebnisses am Monitor. Häufig werden PDF-Dateien als Softproof verwendet, da diese plattformunabhängig eingesetzt werden können.
- Form-Proof (Layout-Proof): Nicht farbverbindliche Ausgabe der ausgeschossenen Druckformen zur Kontrolle von Vollständigkeit und Stand. Da Form-Proof-Systeme meist mit niedrigen Auflösungen arbeiten, können Grobbild-Daten nicht als Fehler erkannt werden.
- Farb-Proof (Digitalproof): (Farbverbindliche) Ausgabe mit Digitalproof-Systemen, meist Tintenstrahldrucker (Inkjet) oder Thermotransfer-, Thermosublimations- und Farblaser-Drucker.
- Raster-Proof: Digitalproof-System, mit dem die Rasterstrukturen des späteren Druckprozesses simuliert werden können. Moiré- und Rosetten-Effekte können im Vorfeld erkannt werden.
- Analogproof (auch Cromalin, Matchprint): simuliert den Druck, indem aus den Farbauszugsfilmen mit den CMYK-Farben ein Probedruck auf einem Spezialpapier erstellt wird, dieses geschieht mittels eines Proofgerätes. Die Farbverbindlichkeit für den Offsetdruck ist sehr hoch, im Gegensatz zum Digitalproof aber auch teurer.
Provider
Dienstleistungsanbieter im Kommunikationsbereich. Während Service-Provider die Netze und Leitungen zur Verfügung stellen und die dazu notwendige Hardware managen, sorgen Content-Provider für die Daten, Informationen und Inhalte im Netz.
Punkt
kleinste typografische Maßeinheit, 1 Punkt (Didot-Punkt) = 0,375 mm.
Qualifizierte Auflage
Die Exemplare der Gesamtauflage eines Printmediums, die zwar zu ermäßigten Bezugspreisen, jedoch auf Grund aktiver Bestellung geliefert werden (z.B. an Mitglieder bestimmter Institutionen, die sich für den Bezug entscheiden und auf Grund der Mitgliedschaft eine Bezugspreisvergünstigung erhalten).
Qualifizierte Lesevorgänge
Lesevorgänge, die bei leseranalytischen Erhebungen von den Befragten mit "gründlich gelesen" oder "genau angesehen" angegeben werden. Mit solchen Aussagen können die Kontaktchancen für Werbung in regelmäßig erscheinenden Publikationen konkreter eingeschätzt werden.
Qualitatives Merkmal
Merkmal, das die Beschaffenheit und Charakteristik betrifft, z.B. Einstellungen und Meinungen zu einer Zeitung oder Zeitschrift.
Quantitatives Merkmal
Merkmal, das Mengen und Größen betrifft, z.B. Haushalts-Nettoeinkommen oder die Reichweite.
QuarkXPress
Bekanntes Seiten-Layout-Programm für Desktop Publishing, mit dem komfortabel Ganzseitenlayout unter Einbindung von Texten, Grafiken und Bildern erstellt werden können.
Querformat
Allgemeine Bezeichnung für die horizontale Seitenausrichtung (die längere Seite verläuft von links nach rechts).
Quicktime
Multimedia-Erweiterung, Plug-in zur Darstellung von Video- und Audiodateien aus dem Internet. Mit Hilfe von Quicktime VR lassen sich Virtual-Reality-Anwendungen übertragen. Ursprünglich nur für Apple und Macintosh, mittlerweile aber auch für Windows-Anwendungen verfügbar.
Quicky
Kurze Werbeeinblendung.
Rabatt
Preisnachlass, der den werbungtreibenden Unternehmen für die Buchung bestimmter Volumina an Werbeplätzen und -zeiten erteilet wird.
Raster
Die meisten Druckverfahren können - im Gegensatz zur Fotografie -, die Helligkeitsunterschiede eines Bildes nicht direkt wiedergeben. Um ein Grau drucken zu können, muss das Weiß des Papiers mit der schwarzen Farbe gemischt werden. Dieses wird durch das Drucken unterschiedlich großer oder vieler Rasterpunkte erzeugt. Die Mischung von Schwarz und Weiß erfolgt im Auge des Betrachters. Man unterscheidet zwei Rasterverfahren: Beim konventionellen AM-Raster (amplitudenmodulierter Raster) haben die einzelnen Rasterpunkte einen gleichmäßigen Abstand (Rasterweite). Je mehr Rasterpunkte pro Zentimeter, desto mehr Details können wiedergegeben werden. Mit der Größe der einzelnen Rasterpunkte lassen sich unterschiedliche Tonwerte erzielen. Beim FM-Raster (frequenzmodulierter Raster) hingegen, werden in dem Sinne keine Rasterpunkte gedruckt, da kein festes Raster vorliegt. Die kleinen punktähnlichen Elemente werden zufällig angeordnet. Die unterschiedlichen Tonwerte werden durch eine variierende Anzahl der zufällig verteilten Elemente pro Flächeneinheit erzielt. Je mehr Elemente, desto dunkler ist die Fläche.
Rasterweite
Gibt die Anzahl der Druckelemente (Raster/Linien) pro cm an. Je größer die Rasterweite, desto feiner die Detailzeichnung im Druck. Sie wird u.a. durch die Bedruckstoffoberflächen eingeschränkt.
RAL Farben
Seit über 70 Jahren ein Maßstab für Farbgebung. Die ursprünglich 40 Farben umfassende Farbsammlung wuchs im Laufe der Jahrzehnte auf über 200. Die Basissammlung für matte Farbtöne ist das Register RAL 840-HR, für glänzende Farbtöne das Register RAL 841-GL. Hier sind Farben hinterlegt, die z. B. von wichtigen Institutionen benutzt werden oder für bestimmte Zwecke von allgemeinem Interesse sind. Sie werden laufend den Erfordernissen der Industrie angepasst. Durch diese Sammlungen wird ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt. Die Register dienen als Farbvorlage für Gestaltungen, beinhalten aber auch Sicherheits- und Signalfarben und erfüllen die Farbvorgaben von DIN-Normen.
Reaktanz
Gegenreaktion eines Umworbenen auf eine als übermäßig empfundene Beeinflussung: Individuen widersetzen sich der wahrgenommenen Bedrohung oder Einschränkung ihrer Verhaltensfreiheit (Bummerangeffekt).
Re-Briefing
Überarbeitung des Kunden-Briefings durch die Agentur, wobei die noch offenen Fragen aufgeworfen/geklärt werden.
Recall
Erinnerung an ein Werbemittel sowie deren Inhalte. In der Marktforschung wird zwischen gestützter Erinnerung (aided Recall) durch Vorlage von Abbildungen/Fotos und ungestützter Erinnerung (unaided Recall) unterschieden.
Recall-Test
dient in der Werbewirkungsforschung zur Ermittlung von Anzeigenerinnerung. Die Erinnerung an eine Anzeige (Produkt, Gestaltung, Bild oder Text) kann entweder ungestützt (ohne Vorlage der Anzeige = unaided recall) oder gestützt ermittelt werden (unter Vorlage der Anzeige = aided recall). Man spricht dann auch von einem Recognition-Test.
Redaktionelles Umfeld
einer Anzeige ist der redaktionelle Teil einer Seite, auf der die Anzeige steht (die der Anzeige gegenüberstehende redaktionelle Seite oder der redaktionelle Beitrag, in dem die Anzeige steht). Eine Reihe von Ergebnissen der Werbewirkungsforschung lassen vermuten, dass die Beachtung einer Anzeige von der Thematik ihres redaktionellen Umfeldes beeinflusst werden kann. Da jedoch der zugrunde liegende Wirkungszusammenhang sehr komplex ist, sind allgemeine Aussagen über eine optimale Platzierung von Anzeigen unter dem Aspekt "redaktionelles Umfeld" kaum möglich.
Redundanz
Bedeutet, dass etwas öfter vorhanden ist als benötigt. In der Werbung bezeichnet man so den in einer Botschaft enthaltenen Informationsüberschuss (30 % Redunanz gelten jedoch als vorteilhaft zum Verständnis der Botschaft).
Relaunch
Neustart eines Produkts, Angebots, Unternehmensauftritts, o.ä. als Wiederbelebung. Dieses geschieht in der Regel durch eine Überarbeitung, Verbesserung oder Modifizierung, Aufbau eines neuen Images oder eine veränderte Werbeansprache.
Reichweite
eines Mediums ist ein Maß für die Größe seiner regelmäßigen Nutzerschaft. Berechnungsgrundlage für die Reichweite eines Mediums ist bei Zeitschriften und Zeitungen der weiteste Leserkreis (kurz WLK), bei Funkmedien weiteste Seher- oder Hörerkreis.
Reply
Bezeichnung für eine Antwort oder einen Kommentar auf eine E-Mail oder einen Diskussionsbeitrag.
Response
Reaktionen auf Direktwerbe-Aktionen (Rückläufe), die in Form von Informationsanforderungen, Anfragen und Bestellungen etc. stattfinden.
Responseelement
Teil einer Anzeige oder eines Werbebriefs, den der Leser (ggf. ausfüllen, ausschneiden und) per Fax oder Post an das werbende Unternehmen schicken kann, um weitere Informationen oder ein Produkt anzufordern.
Responsequote
Rücklaufquote, d.h. Anzahl der Reaktion auf ein Verfahren des Direktmarketing (z.B. ein Mailing).
Rezipient (auch Kommunikant)
Empfänger einer Nachricht , also jede Person, die eine durch ein Medium übermittelte Aussage zumindest soweit entschlüsselt, dass der Sinn erkannt wird.
RGB
Farbmodell aus den drei Lichtfarben Rot, Grün und Blau, welches bei Dias oder im Bildschirm-Bereich verwendet wird. Durch die additive Farbmischung lassen sich aus den drei Grundfarben die Zwischentöne bilden. Dunkle Farben werden dargestellt, indem die farbigen Lichtquellen nur leicht leuchten; schwarz erscheint beim fehlen jeglichen Lichtes. Weiß hingegen wird durch alle drei Lichtquellen bei voller Intensität erzeugt. In der Computertechnik hat jede Farbe 256 Helligkeitsstufen. Ist eine Farbe nicht aktiv, hat sie den Wert Null - Schwarz ist demnach der Wert RGB = 0-0-0. Ist ein Lichtquelle voll aktiv, hat sie den Wert 255 - Weiß ist demnach RGB = 255-255-255. Gescannte oder digital fotografierte Bilder liegen als RGB-Bild vor und müssen für den Druck in den CMYK-Farbraum umgewandelt werden. Da der CMYK-Farbraum kleiner ist als der RGB-Farbraum, sind nicht alle am Bildschirm anzeigbaren Farben auch druckbar.
Rollover/Mouseover
Wenn sich ein Mauszeiger auf einem Icon oder Hotspot befindet, verändert sich der Zeiger. Ein anderes Symbol steht an seiner Stelle, um dem Benutzer zu signalisieren, dass er hier durch Anklicken eine Veränderung hervorrufen kann.
RSS (Really Simple Syndication)
Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite - oder Teile davon - zu abonnieren. Neue Inhalte können so automatisch auf die Computer oder andere Endgeräte des Abonnenten geladen werden, sobald sie veröffentlicht werden. Das Abonnement ist nicht auf reine Text-Inhalte beschränkt, es können z.B. auch Audio- oder Video-Inhalte via RSS abonniert werden. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format nennt man auch RSS-Feed.
RTF (Rich Text Format)
Von Microsoft entwickeltes Dateiformat, das speziell für den Austausch formatierter Texte zwischen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen verwendet wird. Die Formatierungen bleiben dabei erhalten.
Rumpfflächen
Bezeichnet in der Verkehrsmittelwerbung die seitlichen Außenflächen mit einer Breite von 40 bis 60 cm unterhalb bzw. bei Doppeldeckern zwischen den Fenstern sowie die Heckflächen.
Sales Folder
Folder oder Prospekt, der Händler oder Außendienstmitarbeiter bei der Verkaufsargumentation unterstützt.
Sales Promotion
Die Gesamtheit der Verkaufsförderungsmassnahmen gegenüber den Absatzmittlern (Handel u.a.).
Sampling
Die Verteilung kostenloser Warenproben (Proben, Produkt mit Gratisprodukt u.a.) im Rahmen der Verkaufsförderung.
Sandwichman (Plakatträger)
Eine Person, die als Fußgänger eingesetzt, jeweils mit einem verstärkten Plakat auf der Brust und auf dem Rücken, durch die Straßen geht.
Satellitenanzeige
Mehrere kleinformatige Anzeigen, die von einem Anzeigenkunden auf der gleichen Anzeigenseite - in der Regel in Zeitungen - geschaltet werden und die über die Seite verstreut platziert werden.
Satzspiegel
Größe der regulär zur Bedruckung vorgesehenen Fläche eines Printmediums.
Schleichwerbung
Eine Form der getarnten Werbung mit dem Zweck, Werbebotschaften zu vermitteln, deren werblicher Charakter vom Zuschauer oder Leser entweder nicht auf Anhieb oder überhaupt nicht als solche zu erkennen sind. Schleichwerbung ist nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) grundsätzlich unzulässig. Schleichwerbung ist nicht zu verwechseln mit grundsätzlich erlaubtem Product placement (in Deutschland in der Form von sogenannter Produktbeistellung).
Schön- und Widerdruck
Das beidseitige Bedrucken eines Bedruckstoffes. Im Akzidenz-Rollenoffset wird die Papierbahn gleichzeitig von oben und von unten bedruckt. Im Bogenoffset hingegen muss der Bogen gewendet werden. Das kann sowohl manuell außerhalb, als auch automatisch innerhalb der Druckmaschine geschehen. Die manuelle Wendung kann durch Umschlagen oder Umstülpen erfolgen und erfordert einen zweiten Druckgang. Soll der Bogen innerhalb der Druckmaschine gewendet werden, sind spezielle Schön- und Widerdruckmaschinen mit einer Bogenwendeeinrichtung erforderlich.
Schriftgrad
Bezeichnung für die Größe einer Schrift, in der Regel in der Maßeinheit "Punkt" angegeben. Bestimmt wird der Schriftgrad dabei anhand der Höhe der Versalien.
Scratch´n Sniffn
Werbemittel, auf denen eine Fläche angebracht ist, die nach Freirubbeln oder nach Reiben auf der Haut Duftstoffe abgibt. Beliebte Methode für Parfümerieartikelhersteller.
Scribble
Erste, meist agenturinterne Zeichnung, Skizze um Form und Gestaltung eines Werbemittels aufzuzeigen.
Screendesign
Layout von Bildschirminhalten, beispielsweise einer Website.
Seitenteilige Anzeige
Anzeige in einer Zeitschrift, die ein kleineres Format als der Satzspiegel hat.
Sekundärfarben
alle Farben, die durch Mischung aus den Grundfarben hergestellt werden können: Grün, Orange, Violett. In der Drucktechnik sind Sekundärfarben alle Farben, die aus den drucktechnischen Primärfarben (CMYK) in direkter Mischung hergestellt werden können, z.B. Cyan + Yellow = Grün oder Magenta + Yellow = Rot.
SEO (Search Engine Optimization)
SEO ist die englische Kurzform des deutschen Wortes Suchmaschinenoptimierung. SEO ist nötig, damit eine Homepage unter den Millionen anderen Seiten auch im Internet gefunden werden kann.
Serifen
Kleine Fortsätze oder Häkchen (An-, Ab- ,Endstriche sowie "Füßchen") an den einzelnen Buchstaben einer Schriftart, die der besseren Lesbarkeit dienen. Eine klassische Serifenschrift ist die Times. Man nutzt Serifenschriften vor allem bei großen Textmengen (Zeitungen), da Serifenschriften nach Ansicht vieler Typographen besser lesbar sind, als serifenlose Schriften. Für Texte, die an einem Bildschirm gelesen werden sollen, sind grundsätzlich Schriften ohne Serifen zu bevorzugen. Die feinen Linien der Serifen können dort aufgrund der geringen Auflösung eines Bildschirms nicht korrekt wiedergegeben werden. Serifenlose Schriften werden als Grotesk bezeichnet.
Shadow-Anzeige (Schatten-Anzeige)
Ein aufgerastertes Motiv wird als Fond auf eine Zeitungsseite gedruckt und der redaktionelle Text wird über diesen Fond gedruckt.
Shooting
Aufnahme einer Filmszene oder Fotoserie.
Site (WWW-Site, Web-Site)
Aus mehreren Seiten bestehende Präsenz im WORLD WIDE WEB / WWW, entsprechend intern und extern mit Hyperlinks versehen.
Sitemap
Organigramm der Inhalte einer Website.
Soziodemographische Merkmale
Quantitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Haushaltsgröße oder Bildung.
Spalte
Zeitungs- und Zeitschriftenseiten sind in senkrechte Spalten eingeteilt. Die Zahl und Breite der Spalten sind in der Regel für den redaktionellen Teil und den Anzeigenteil unterschiedlich.
Sponsoring
Förderung von Einzelpersonen, einer Gruppe von Menschen, Organisationen oder Veranstaltungen, durch eine Einzelperson, eine Organisation oder ein Unternehmen, in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen mit der Erwartung, eine die eigenen Marketingziele unterstützende Gegenleistung zu erhalten. Sponsoring wird von Unternehmen - den Sponsoren - als Marketinginstrument genutzt und ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung - oft auch der grundsätzlichen Unternehmenspolitik. Neben der Förderung des Empfängers gilt als Ziel regelmäßig auch, auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. In der Praxis unterscheidet man eine Vielzahl unterschiedlicher Erscheinungsformen des Sponsoring: z.B. Sportsponsoring, Kunst- und Kultursponsoring, Sozio- bzw. Sozialsponsoring, Ökosponsoring, Wissenschaftssponsoring. Im Medienbereich wird Programm- bzw. Mediensponsoring und Online-Sponsoring als spezifische Form der Werbung genutzt.
Sportwerbung
Die Sportwerbung bietet unterschiedlichste Werbemöglichkeiten, von der Ad-hoc-Werbung über permanente Banden- und Drehbandenwerbung, Sponsoring, Trikotwerbung, Leuchtanzeigetafeln bis hin zu Werbung auf Sportgeräten und Werbung im Zuschauerbereich.
Stadtinformationsanlage
Varianten der City-Light-Poster. Auf einer Seite dieser frei stehenden Plakatvitrinen ist eine Werbebotschaft, auf der anderen Seite sind ein Stadtplan oder städtische Informationen angebracht.
Storyboard
gezeichneter, bildlicher Handlungsablauf der wichtigsten Szenen eines Spots/Films mit dazugehörigem Text.
Streifenanzeige
Anzeige, die entweder nur die Höhe des Satzspiegels (Streifen über Blatthöhe) oder die der Breite des Satzspiegels (Streifen über Blattbreite) ausnutzt. Beim Streifen über Blatthöhe im redaktionellen Teil steht die Anzeige neben dem Text, beim Streifen über/unter Blattbreite steht sie über/unter dem Text.
Streuplan
Übersicht über den zeitlichen Einsatz von Werbemaßnahmen, z.B. Anzeigenschaltungen oder Plakatanschläge, wobei die Darstellung sowohl visuell (z.B. Punkte/Symbole in einem Jahreskalender) als auch in reiner Textform erfolgen kann.
Streuverlust
Kontakte, die bei einem vorgegebenen Streuplan entweder außerhalb der Zielgruppe oder außerhalb vorgegebener Kontaktbereiche liegen. Bei der Optimierung von Streuplänen geht es darum, diesen Streuverlust möglichst klein zu halten, d.h. man versucht, zu möglichst wirtschaftlichen Bedingungen die Zielgruppe und den angestrebten Kontaktbereich optimal zu erreichen.
Stylesheet
Interpretiert die zugewiesenen Daten (HTML,XML, etc.) und formatiert sie (z.B. für die Bildschirmausgabe) entsprechend der im Stylesheet vorgegebenen Regeln. Bekannte Stylesheetformate sind CSS und XSL.
Subline
Unterzeile einer Headline (Überschrift), die gegenüber dem normalen Text (Copy/Body-Text) herausgestellt wird, dabei aber in der Regel anders ausgezeichnet ist als die Headline (z.B. kleinerer Schriftgrad, andere Strichstärke, andere Farbe). Mit dem Begriff Subline werden auch häufig Zwischenüberschriften bezeichnet, die einen längeren Text in mehrere Abschnitte untergliedern.
Superposter
Plakatwerbeträger im 40/1-Bogenformat mit den Maßen 526 x 372 cm, das vorzugsweise an Giebelwänden (Konzentration an stark frequentierten Verkehrsachsen des Stadtgebietes) angebracht und beleuchtet ist. Für Superposter gilt die Einzelbuchung.
Supplement
Kostenlose, thematisch bestimmte Beilagen zu Zeitschriften und Zeitungen (z.B. Fernsehprogamme).
Tatsächlich verbreitete Auflage (tvA) (Vertriebsauflage)
Summe aller verkauften und unentgeltlich vertriebenen Exemplare einer Zeitung oder Zeitschrift ohne Rest-, Archiv- und Belegexemplare. Auflagenangabe, die ein Werbungtreibender als Wert seinen Planungen und auch der Berechnung des Tausenderpreises zugrunde legt.
Tausenderpreis
drückt aus, wie hoch die Einschaltkosten für tausend verbreitete Exemplare einer Zeitschrift/Zeitung sind. Der Tausenderpreis errechnet wie folgt: "Anzeigenpreis x Tausend : Anzahl der verbreiteten Exemplare pro Ausgabe", und zwar nach Vorgabe von Anzeigenformat, Farbe und Rabattstufe. Da der Tausenderpreis (verglichen zum Tausendleserpreis) nicht auf der Größe der Leserschaft, sondern auf der Auflage basiert, ist er streng genommen für einen Kosten-Leistungs-Vergleich nur dann geeignet, wenn die zu vergleichenden Titel ähnlich viele Leser pro Exemplar haben.
Teaser
Blickfang/Element bei der Gestaltung von Werbemitteln, welches durch seine ungewöhnliche Aufmachung Aufmerksamkeit und Neu-gier erzeugen soll (z.B. besondere Ausstanz- oder Falzeffekte, eingeklebtes Warenmuster).
Teilbelegung
Von vielen überregionalen Zeitungen/Zeitschriften angebotene Möglichkeit, Anzeigen oder Beilagen zu reduzierten Einschaltkosten lediglich in einem Teil der Auflage (z.B. in einer bestimmten Regionalausgabe) zu schalten/beizufügen. Dabei handelt es sich meistens um einzelne Nielsengebiete, die oft auch kombiniert (z.B. Nord oder Süd) angeboten werden.
Template
Eingabemaske für ein Dokument (meistens für Websites), das wesentliche Layoutelemente enthät, sozusagen ein Layout-Skelett, das der Anwender jeweils mit neuen Inhalten füllt.
Testimonial
Vermittlung der Werbebotschaft durch persönliche Erfahrung. Kann durch Normalverbraucher (Real People Testimonial) oder bekannte Persönlichkeiten (Celebrity Testimonial) geschehen.
Textanzeige
Eine Anzeige in einem Druckmedium, die vollkommen oder nahezu vollkommen auf illustratives Bildmaterial verzichtet und hauptsächlich aus Text besteht.
Textspalte
Senkrechte Spalte im redaktionellen Teil einer Zeitung, die meist breiter als die Anzeigenspalte ist.
Textteil
Der redaktionelle Teil einer Tageszeitung.
Textteilanzeige
Anzeige, die mit mindestens 3 Seiten an den redaktionellen Text (und nicht an andere Anzeigen) angrenzt.
Thumbnail (Daumennagel)
Mini-Grafik, die per Mausklick in ein entsprechend größeres Format geladen werden kann.
TIFF (Tagged Image File Format)
Pixelorientiertes, plattformunabhängiges Bilddatenformat und Standard für den Bildaustausch in der Druckvorstufe. Pixelorientiert bedeutet, dass für jedes Pixel der Farbwert und seine Position innerhalb des Bildes gespeichert wird. Beim Verkleinern eines Pixelbildes werden mehrere Pixel zu einem neuen größeren zusammengefasst. Beim Vergrößern hingegen werden zwischen alten Pixeln neue berechnet. Somit führt das Skalieren von Pixelbildern in Layoutprogrammen wie QuarkXPress immer zu Qualitätsverlusten. Neben den Pixeldaten kann ein TIFF-Bild noch spezifische Informationen von Bildbearbeitungsprogrammen enthalten. Mit der sog. LZW-Komprimierung kann dieses Bildformat verlustfrei komprimiert werden. Bei den möglichen Farbmodi stehen für das TIFF-Format neben RGB und CMYK auch das CIE Lab.
Tip on
Auf eine Anzeige geklebte Antwortkarte oder Prospekt.
Titelkopfanzeige
Zeitungsanzeige, die auf der ersten Seite links und/oder rechts neben dem Zeitungstitel platziert wird. Diese exponierte Platzierung erlaubt meist nur Anzeigen in fest vorgegebenen Größen. Spezielle Preise dafür werden in den Anzeigenpreislisten ausgewiesen.
Tonality
Konsequent einzuhaltender Grundton einer Werbebotschaft. Beschreibung einer Atmosphäre, in der das Produkt bzw. die Dienstleistung strategisch "verpackt" wird. Nicht die kreative, visuelle und verbale Umsetzung, sondern lediglich die Vorgabe für die weiteren Gestaltungsschritte( z.B. jugendlich, sportlich, dynamisch, traditionsbewusst, heimatverbunden).
Toolbar
Funktionsleiste, d.h. Icons mit Hyperlink-Hinterlegung, auf einer Website.
Traffic
A) Auslastung eines Netzes oder Netzbereiches durch gleichzeitig aktive Anwender.
B) Die Abteilung Traffic in einer Werbeagentur hat die Funktion einer Arbeitsablaufs- und Terminkontrolle und sorgt dafür, dass die Termine gegenüber den Kunden und von Seiten der Lieferanten eingehalten werden. Ein Traffic-Manager ist ein Organisations-fachmann in einer Werbeagentur, zu dessen Aufgaben die Arbeitserfassung und -planung und die Terminkontrolle gehören.
Tunnelanzeige
Sonderwerbeform in Printmedien, die wie eine Panorama-Anzeige meistens über den Mittelsteg von zwei Seiten läuft, allerdings nicht in der vollen Breite. Tunnelanzeigen sind in der Regel oben und an den Seiten von Text umgeben. Auch eine auf einer Seite platzierte Anzeige, die sowohl links und rechts wie an der Oberseite von redaktionellem Text umflossen wird.
Typografie
Kunst der Gestaltung von Druckprodukten und elektronischen Medien mit großem Textanteil nach ästhetischen Gesichtspunkten. Typografische Elemente sind neben Schrift, Bild, Linie, Fläche und Farbe auch Format, Satzspiegel und Flächenaufteilung.
Unique Advertising Proposition (UAP)
Nach Rosser Reeves ist zwischen einem natürlichen und einem konstruierten USP (siehe Unique Selling Proposition) zu differenzieren, wobei ein natürlicher (= realer) USP sich unmittelbar aus einem Produkt, seinen Eigenschaften oder seiner Herstellungsweise ableiten lässt. Ein künstlicher USP ist hingegen ein Anspruch, der aus dem Produkt selbst nicht ableitbar ist und ihm folglich durch Werbung erst zugeschrieben wird. Die Unique Advertising Proposition hebt bei der auf gesättigten Märkten häufig anzutreffenden Austauschbarkeit des Produkts auf eine bloß werbliche Alleinstellung ab. Es handelt sich also um eine rein kommunikative Technik für ein Me-too-Produkt, das durch werbliche Umsetzung bzw. emotionale Alleinstellung in der Meinung der Nachfrager den Rang einer Unique Selling Proposition erlangt.
Überschneidung
Begriff aus der Media-/Leserforschung. Hier geht es darum die tatsächlich mit einer Anzeige in einer Publikation erreichten Leser zu ermitteln. So kann die Leserschaft z.B. dieselbe sein wie die einer anderen Publikation (externe Überschneidung) oder einer anderen Nummer dieser Publikation (interne Überschneidung).
Umschlag (Ad Cover)
Eine Sonderwerbeform in Printmedien, bei der die für den Abonnementversand bestimmt Auflage eines Mediums, mit einem eigens gestalteten Umschlag versehen wird, in dem die Zeitung/das Magazin steckt.
Ungestützte Erinnerung (Unaided Recall)
Messung des Bekanntheitsgrads eines Produkts, einer Marke, einer Werbebotschaft etc. in der Markt-, Media- und Werbeforschung bei Befragung eines repräsentativen Querschnitts, bei der auf alle Gedächtnisstützen für die Befragten verzichtet wird. Die Befragten müssen unbeeinflusst von allen als Stützen ihres Erinnerungsvermögens fungierenden Identifikationshilfen wiedergeben, was ihnen noch in der Erinnerung geblieben ist. Ermittelt wird also der aktive Bekanntheitsgrad.
Umbruch
Herstellung einer Zeitungsseite durch Verteilung der Textzeilen, Fotos und sonstigen Gestaltungselemente auf Spalten und Seiten, mit dem Ziel, ein möglichst hohes Maß an Lesbarkeit und Aufmerksamkeit zu erzielen.
Unterlänge
Der Teil eines Buchstabens, der sich unterhalb der Schriftlinie befindet. Buchstaben wie das "m" befinden sich exakt auf der Schriftlinie. Buchstaben mit Unterlängen sind: g, p, q, y. Die Unterlängen dürfen bei Unterstreichungen nicht durchgestrichen werden.
Update
neue, überarbeitete Fassung bzw. Ausgabe eines EDV-Programms oder eines Artikels.
Urheberrecht
Recht zum Schutz des Schöpfers von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Grundsätzlich ist das Urheberrecht nicht veräußerbar. Es können nur Nutzungsrechte vergeben (verkauft) werden. Auch an einem verkauften Gemälde behält der Urheber sein Urheberrecht. Das Urheberrecht ist international geschützt durch das Welturheberrechtsabkommen.
URL (Universal Resource Locator)
Adresse für eine beliebige Information im Internet. Die URL eines jeden Dokuments existiert nur einmal, da sie sich aus dem Server und der Stelle, wo sie auf dem Server liegt, zusammensetzt.
Usability (Engl. Brauchbarkeit)
Bezeichnet Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie einer Website. Eine gute Site-Usability zeichnet sich durch übersichtliche Navigation, ansprechende interaktive Applikationen und die gute Lesbarkeit von Online-Texten aus.
USP (Unique Selling Proposition)
Einzigartiger, der Konkurrenz überlegener Wettbewerbsvorteil eines Produktes oder einer Dienstleistung. Der Begriff wurde von dem US-Amerikaner Rosser Reeves entwickelt, der erläuterte, dass jede Werbekonzeption versuchen müsse, eine einmalige, von allen Wettbewerbern unterscheidbare Werbeaussage zu machen, also ein Alleinstellungsmerkmal zu definieren und dann entsprechend in der Werbung hervorzuheben. Reeves unterscheidet zwischen einem natürlichen und einem konstruierten USP. Ein natürlicher USP lässt sich direkt aus dem Produkt, seiner Herstellung oder seinen Eigenschaften ableiten. Ein künstlicher USP (hier spricht man auch von UAP = Unique Advertising Proposition) hingegen wird dem Produkt erst durch die Werbung zugeschrieben. Ein künstlicher USP kann also auch in solchen Fällen geschaffen werden, wo er gar nicht vorhanden ist, weil alle vergleichbaren Produkte ihn besitzen. Die Werbung hebt ihn für das eigene Produkt nur als erster hervor.
UWG
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.
Vakat
In der Drucktechnik wird eine leere, unbedruckte Seite als vakat bezeichnet.
Validität (auch: Gültigkeit, Validity)
In der Marktforschung der Grad der Übereinstimmung zwischen einem Testergebnis und einem untersuchten Sachverhalt. Ein Test produziert nur dann gültige Ergebnisse, wenn er tatsächlich das misst, was er zu messen vorgibt. Die Gültigkeit gehört wie die Zuver-lässigkeit zu den wichtigsten Kriterien für die Beurteilung eines Testinstrumentes.
Vampir-Effekt
Bezeichnet in der Werbung den ungewollten Umstand des Aufmerksamkeitsverlustes vom eigentlich beworbenen Produkt durch Ablenkungs- und Nebeneffekte der Werbung, z.B. durch Einsatz von Humor, Sex oder bekannten Persönlichkeiten. Dieser Effekt kann auch bei stark emotionalen Motiven auftreten. Man spricht hierbei auch von Überaktivierung.
Vektorgrafik
Digitales Bild (meist Grafik oder Strich-Illustration), das nicht durch Punkte bzw. Pixel definiert wird sondern durch eine Serie von mathematischen Vektoren. Eine Strecke wird z.B. durch ihren Anfangs- und Endpunkt, ein Rechteck durch seine Kantenlänge und den Bezugspunkt einer Ecke definiert. Da gegenüber der Pixelgrafik nicht jeder Bildpunkt definiert ist, entstehen nur geringe Datenmengen. Darüber hinaus sind Größenveränderungen ohne Qualitätsverluste realisierbar.
Vektorisieren
Umwandlung eines pixelorientierten Bildes in eine Grafik, die aus Verbindungslinien, Kurven und Flächen zwischen unzähligen Anker-punkten (Vektoren) besteht. Man kann Bitmap-Dateien (Bilder) manuell vektorisieren, in dem man an den Konturen des Bildes von Hand einen Pfad erzeugt oder aber spezielle Software verwendet. Vektorgrafiken benötigen weniger Speicherplatz, können verlustfrei skaliert und gut weiterverarbeitet (z.B. Folienplotter) werden.
Verbundwerbung
Kollektivwerbung unterschiedlicher Hersteller zu einem gemeinsamen Thema mit sich ergänzenden Produkten.
Verkehrsgeltung
Ein Produkt hat Verkehrsgeltung erreicht, wenn es den Marktbeteiligten (Hersteller, Händler, Verbraucher) bekannt und als Markenarti-kel anerkannt ist sowie seine prägenden Wertmerkmale den Verbrauchern bewusst sind.
Verlauf
Der allmähliche, stufenlose Übergang von einer Farbe zu einer Anderen.
Versalhöhe
Höhe des Großbuchstabens "H" und im Gegensatz zur Schriftgröße ein exakter Wert. Gelegentlich entspricht sie der Höhe eines Klein-buchstabens mit Oberlänge, zumeist sind die Oberlängen der Kleinbuchstaben jedoch geringfügig kürzer oder länger als die Versalhöhe.
Versalien (auch Majuskeln)
Großbuchstaben einer Schrift. Kleinbuchstaben werden als Gemeine bezeichnet.
Vierfarbendruck (auch: Mehrfarbendruck oder Buntdruck)
Ermöglicht das Reproduzieren farbiger Vorlagen (Fotos u. a.) in allen Druckverfahren. Im Vierfarbendruck werden die Normfarben Gelb, Magenta (Purpur), Cyan (Blau) und als Tiefenfarbe Schwarz eingesetzt:. Vor dem Druck einer farbigen Vorlage muss diese (auf fotografischem oder elektronischem (digitalem) Wege) in Rasterpunkte aufgelöst und in die 4 genannten Farben getrennt werden. Man erhält so je einen lithografischen Film pro Farbe. Diese Rasterfilme (Lithos) dienen zur Herstellung der Druckplatten, von denen ebenfalls 4 Stück (den einzelnen Farben entsprechend) benötigt werden und die im Zusammendruck das vorlagengetreue Ergebnis sichern.
Visit
Zusammenhängender Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt und mindestens eine Seite zum Benutzer übertragen wurde.
Vollton
Unaufgerasterter Farbton mit einer Farbintensität von 100 Prozent.
W3C (World Wide Web Consortium)
1994 gegründetes Gremium, welches einheitliche Technologien (Spezifikationen, Richtlinien, Software und Tools), die den Fortschritt des World Wide Web fördern und Interoperabilität sicherstellen soll. Gründer und Vorsitzender des W3C ist Tim Berners-Lee, der auch als der Erfinder des World Wide Web bekannt ist.
Wallet
Bezeichnung für eine Tasche oder Innenhülle, in die die Einzelteile eines Mailings gesteckt werden.
Wearout
Ermüdungseffekt und Abnutzung der Werbewirksamkeit durch ein zu häufiges Wiederholen beispielsweise einer Anzeige oder zu häufiges Senden eines TV- oder Funkspots.
Websichere Schriften
Das Problem bei der Darstellung einer Schrift im Internet besteht darin, dass die vom Gestalter vorgesehene Schriftart nur dann angezeigt wird, wenn diese auch auf dem lokalen PC des Besuchers der Website vorhanden ist, wobei es mit Standardschriften wie z.B. Times, Arial oder Verdana in den seltensten Fällen zu Problemen kommen wird. Handelt es sich bei der Hausschrift eines Unternehmens jedoch um eine weniger verbreitete Schrift, kann diese möglicherweise nicht dargestellt werden und wird durch eine Standardschrift ersetzt . Wenn nun versucht wird, dieses Problem zu umgehen, indem sämtliche Textteile einer Website in Form von Bildern darstellt werden, hat das hat zwar den Vorteil, dass die Hausschrift des Unternehmens zu sehen ist (unabhängig von den auf dem PC installierten Schriften) - aber auch den Nachteil, dass Suchmaschinen die in diesen Bildern enthaltenen Texte nicht als Text interpretieren können. Das Corporate Design wird dann zwar eingehalten, aber die tatsächlichen Text-Inhalte der Seiten werden von den Such-maschinen nicht oder nur unzureichend indiziert. Daher empfiehlt es sich für Webseiten, eine Serifen- oder Groteskschrift zu verwenden, die der Hausschrift möglichst nahe kommt, auf PCs aber entsprechend verbreitet ist, um ungewollte Darstellungsfehler und/oder schlechte Suchmaschinenplatzierungen zu vermeiden.
Web-Site
Nicht zu verwechseln mit Web-Seite. Die Web-Site umfasst alle Internet-Seiten eines Anbieters im World-Wide-Web, d.h. mit diesem Begriff wird der gesamte Internet-Auftritt umschrieben.
Weitester Leserkreis
Der Weiteste Leserkreis einer Zeitschrift oder Zeitung, auch WLK genannt, oder der Weiteste Seherkreis oder Hörerkreis bei Funkmedien, drückt aus, wie viele Personen innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes mindestens einmal Kontakt mit einem Titel oder einem werbungführenden Programm hatten. Bezugszeitraum für den WLK sind die letzten 12 Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift (abweichend hiervon AWA: alle Leser alle, fast alle Ausgaben bis ganz selten), für den Weitesten Seher- oder Hörerkreis die letzten 14 Tage.
Werbeawareness
Begriff aus der Werbewirkungsforschung, der die Bekanntheit einer Marke oder eines Dienstleistungsanbieters durch Werbung kennzeichnet.
Werbebotschaft
Inhalt einer werbenden Information, also das, was ein Werbemittel überbringen soll. Die Werbebotschaft sagt etwas über ein Produkt, ein Unternehmen, eine Institution oder eine Person aus, indem sie entweder darüber Fakten vermittelt (rationale Werbebotschaft) oder daran Interesse zu erwecken versucht (emotionale Werbebotschaft). Bei der Gestaltung und Formulierung einer Werbebotschaft werden die rationalen und die emotionalen Elemente in der Regel gemeinsam und einander ergänzend eingesetzt.
Werbefilm
Bezeichnung für Kinowerbefilme mit einer Laufzeit länger als 30 Sekunden. Sie werden anders als Werbespots wöchentlich eingeschaltet und unterliegen einem Saisonindex.
Werbespot
Alle Kinowerbefilme, die kürzer sind als 30 Sekunden, gelten als Kinospot. Sie werden monatlich eingeschaltet jeweils mit Schaltbeginn zum ersten Donnerstag des Kinomonats. Sie sind nur in der Jahresbuchung rabattfähig.
Werbemittel
Medium welches die Werbebotschaft trägt oder transportiert, bspw. Anzeige, Fernsehspot, Internet-Banner oder Plakat. Als Werbemittel werden im weiteren Sinne auch Werbeartikel wie bedruckte Kugelschreiber, Feuerzeuge o.ä. bezeichnet.
Werbeträger
Werbeträger sind die Medien, in oder auf dem die werbliche Botschaft transportiert oder "getragen" wird. Die wichtigsten Werbeträger sind allgemein verbreitete Medien wie Zeitschriften, Zeitungen, Stadtillustrierte, Anzeigenblätter, Fernsehen, Hörfunk, Anschlagtafeln und Plakatsäulen, Kino und das Internet. Auch Kraftfahrzeuge, sonstige Verkehrsmittel und z.B. Heißluftballons sind als Werbeträger einsetzbar (Verkehrsmittelwerbung auf Bussen/Taxen/Straßenbahnen, etc.).
Werbeträger-Kontakt
Jeder (auch flüchtige) visuelle oder akustische Kontakt mit einem als Werbeträger eingesetzten Medium. Ein solcher Kontakt ist vollzogen, wenn man eine Publikumszeitschrift in die Hand nimmt, um darin zu blättern oder zu lesen, oder wenn man vor einem Fernseher sitzt, der ein werbungführendes Programm zeigt.
Werbungsmittler
Dienstleistungsunternehmen (meist Werbeagenturen), die gegen eine Vergütung (Provision) Anzeigenaufträge für Dritte an Werbeträger vermitteln/abwickeln.
White-Space-Marketing
Die Nutzung freier Flächen auf der normalen Geschäftspost (z.B. auf Rechnungen und Kontoauszügen) zur Platzierung von Werbebotschaften, wobei der Inhalt des Angebots dem Inhalt z.B. der Rechnung häufig angepasst wird. Erhält z.B. ein Kunde ein Fahrrad geliefert, wird ihm auf der Rechnung passende Zusatzausrüstung oder eine Unfallversicherung offeriert.
ZAW
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Dient den Mitgliedsverbänden der werbungtreibenden Wirtschaft, Werbeagenturen, Werbemittel-Herstellern, Werbeforschung und Werbeberufen als zentrales Sprachrohr.
Zeitung
Printmedium, definiert durch aktuelle und universelle - d.h. thematisch nicht begrenzte - kontinuierliche Berichterstattung. Zeitungen bestehen aus lose zusammengetragenen Bogen, sind also nicht gebunden. Sie können wie folgt unterschieden werden:
- nach Vertriebsart: Abonnement-Zeitungen, Kauf- oder Boulevard-Zeitungen
- nach Verbreitungsgebiet: lokal, regional, überregional (national)
- nach Erscheinungsweise: Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Sonntagszeitungen.
Zielgruppe
Eine nach demographischen und/oder anderen Merkmalen (Besitz, Kaufwünsche, Einstellungen) definierte Personengruppe, die durch eine Werbemaßnahme angesprochen werden soll.
ZIP
Sehr weit verbreitetes Komprimierungsformat für Dateien. Komprimierte Dateien kann man schneller downloaden, dies bedeutet Zeit- und Kosteneinsparungen und entlastet das Internet.
Zweifarb-DruckBeim Druck werden lediglich zwei Farben verwendet (normalerweise schwarz und eine so genannte Schmuckfarbe).